Im Palais am Berliner Funkturm ist der 56. Deutsche Filmpreis verliehen worden. Der große Sieger des Abends ist das Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“. Die Lola-Gewinner in der Übersicht:
Filmpreis in Gold (500 000 Euro): „Das Leben der Anderen“ (Florian Henckel von Donnersmarck)
Filmpreis in Silber (400 000 Euro): „Knallhart“ (Detlev Buck) und „Requiem“ (Hans-Christian Schmid)
Bester Kinder-/Jugendfilm (250 000 Euro): „Die Höhle des gelben Hundes“ von Byambasuren Davaa
Bester Dokumentarfilm (200 000 Euro): „Lost Children“ von Oliver Stoltz
Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film: Münchner Künstleragentin Erna Baumbauer
Für hervorragende Einzelleistungen erhielten den Filmpreis in Gold (je 10 000 Euro):
Beste Hauptdarstellerin: Sandra Hüller („Requiem“)
Bester Hauptdarsteller: Ulrich Mühe („Das Leben der Anderen“)
Beste Nebendarstellerin: Imogen Kogge („Requiem“)
Bester Nebendarsteller: Ulrich Tukur („Das Leben der Anderen“)
Beste Regie: Florian Henckel von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“)
Bestes Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“)
Bester Schnitt: Dirk Grau („Knallhart“)
Beste Kamera/Bildgestaltung: Hagen Bogdanski („Das Leben der Anderen“)
Beste Musik: Bert Wrede („Knallhart“)
Bestes Szenenbild: Silke Buhr („Das Leben der Anderen“)
Bestes Kostümbild: Bettina Marx („Requiem“)
Beste Tongestaltung: Lars Ginzel, Dirk Jacob, Marc Parisotto, Martin Steyer („Requiem“)


