0 Bewertungen
30.05.2007 
Historisches Einspielergebnis

Disney schlägt Sony bei Kinostart

Der amerikanische Medienkonzern Disney hat mit der Piraten-Saga „Fluch der Karibik 3“ den weltweit besten Kinostart aller Zeiten hingelegt. Über 400 Mill. Dollar spielte der Film am ersten Wochenende ein, mehr als der bisherige Rekordhalter Sony. Den Kinoerfolg kann Disney gut gebrauchen.

Hauptdarsteller Johnny Depp winkt seinen weiblichen Fans bei der Premiere zu.  Foto: dpaLupe

Hauptdarsteller Johnny Depp winkt seinen weiblichen Fans bei der Premiere zu. Foto: dpa

hps DÜSSELDORF. Der von Jerry Bruckheimer produzierte Film mit Frauenliebling Johnny Depp in der Hauptrolle spielte nach Unternehmensangaben am ersten Wochenende weltweit 401 Mill. Dollar ein. Damit stößt Disney den bisherigen Rekordhalter Sony vom Sockel. Die Filmsparte des japanischen Unterhaltungskonzerns stellte erst vor wenigen mit „Spider Man 3“ einen historischen Rekord auf. Der Actionfilm spielte 382 Mill. Euro ein. Allein in den Vereinigten Staaten waren es 142 Mill. Dollar.

Nicht nur in den USA spielte der Piraten-Film angesichts des langen Wochenendes (Kriegsveteranen-Feiertag) einen Rekord ein, sondern auch in Deutschland. Mit knapp 2,4 Mill. Besuchern und Einnahmen von 17,8 Mill. Euro stellte „Fluch der Karibik 3“ einen Jahresrekord auf.

Für Disney-Chef Robert Iger ist der Abenteuerfilm ein glänzendes Geschäft. Um Geld zu sparen, hatte das Hollywood-Studio die beiden letzten Teile von „Fluch der Karibik“ gleich hintereinander in Los Angeles und auf der Karibikinsel Dominica drehen lassen. Das Finanzvolumen für Teil zwei und drei belief sich auf 220 Mill. Dollar. Bereits der zweite Teil der Saga um Johnny Depp als Captain Jack Sparrow hatte mehr als eine Milliarde Euro eingespielt.

Disney kann den Kinoerfolg gut gebrauchen. Im vergangenen Halbjahr musste die Filmsparte einen zweistelligen Umsatzrückgang hinnehmen. Der Umsatz für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2006/2007 (30. September) stagnierte bei 8,07 Mrd. Dollar.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiterHandelsblatt Specials

zurück
  • Chronik 2008: Das Jahr der Turbulenze...

    Chronik 2008: Das Jahr der Turbulenzen

    Bankenpleiten, Börsentalfahrt, Rezession: Kaum ein Jahr hat die Welt der Wirtschaft so durcheinander gewirbelt wie 2008. Im kommenden Jahr müssen sich Manager und Politiker neu beweisen. Handelsblatt.com blickt in den Tagen bis zum Jahreswechsel zurück auf eine Zeit vo...Special 

  • Türkei – ein Land zwischen Aufbruch u...

    Türkei – ein Land zwischen Aufbruch und Rückschritt

    Die Türkei sprüht vor Dynamik. Neben Istanbul bilden sich auch in Anatolien neue Wirtschaftszentren. Im Land entsteht ein Mittelstand. Das bietet auch Chancen für deutsche Unternehmer und Investoren. Zugleich gestaltet sich der Weg nach Europa schwierig: Die Türkei ste...Special 

  • Agenda IT-Fitness

    Agenda IT-Fitness

    Ob Waldarbeiter, Bäcker oder Arzt – ohne IT läuft im Beruf kaum noch etwas. Doch die Informationstechnologie wandelt sich permanent, und Unternehmen wie Arbeitnehmer müssen sich auf diesen Wandel einstellen. Wie das gehen kann, zeigt die Agenda „IT-Fitness“.Special 

vor

 

 

Bildergalerien

zurück
  • Rechte und Pflichten bei Eis und Schn...

    Rechte und Pflichten bei Eis und Schnee

    Starke Schneefälle, Glatteis und Dauerfrost haben in den vergangenen Tagen vielen den Weg zur Arbeit erschwert, wenn nicht gar unmöglich gemacht.Handelsblatt.com erklärt, was Sie beachten sollten.Bildergalerie 

  • Neue Regeln für die Einreise in die U...

    Neue Regeln für die Einreise in die USA

    Ab dem 12. Januar müssen USA-Reisende ohne Visum vorab online einen Antrag beim US-Heimatschutzministerium stellen. Nur mit Genehmigung, die per E-Mail erteilt wird, darf der Geschäftsreisende oder Tourist dann ins Flugzeug steigen. Die letzte Entscheidung trifft aber ...Bildergalerie 

  • Schneechaos legt Deutschland lahm

    Schneechaos legt Deutschland lahm

    Bis zu 20 Zentimeter Schnee und Glatteis haben am Montag weite Teile Deutschlands lahmgelegt. Autobahnen mussten gesperrt werden, Busse und Bahnen wurden durch die Schneemassen behindert. Auf dem Düsseldorfer Flughafen ging nichts mehr. Bilder vom Chaos.Bildergalerie 

vor