Zu den anderen herausragenden Gewinnern der 49. Grammy-Nacht gehörten Gnarls Barkley mit dem Hit „Crazy“, Christina Aguilera, Beyoncé, Justin Timberlake und Timbaland, The Black Eyed Peas, Pharrell Williams, John Legend und Madonna. Carrie Underwood wurde als „beste neue Künstlerin“ ausgezeichnet. Die 23-Jährige nahm die begehrte Trophäe aus den Händen von Jazzlegende Nat King Cole entgegen. Underwood hatte ihre Karriere erst 2005 mit einem Gewinn bei der Castingshow American Idol gestartet.
Der Jazzsänger Tony Bennett und die Soul-Legende Stevie Wonder kamen mit ihrem gemeinsamen Song „For Once in My Life“ zu Grammy- Ehren. Das Lied hatte der blinde Stevie Wonder bereits als 17- Jähriger komponiert. Tony Bennett bedankte sich bei seinem Partner mit dem Kompliment „Stevie Wonderful“. Die Popsängerin Christina Aguilera erntete mit einem Tribut an den toten „Godfather of Soul“, James Brown, begeisterten Beifall. Die 26-Jährige trug Browns berühmten Song „It's a Man's Man's World“ im weißen Anzug vor und ahmte die Verrenkungen nach, das Markenzeichen des HipHop-Begründers.
Die Grammy-Feier brachte das britische Rock-Trio Police nach jahrzehntelanger Trennung erstmals wieder zusammen. Nach dem gemeinsamen Auftritt von Sting, Stewart Copeland und Andy Summers hoffen Fans nun auf ein echtes Comeback - mit nachfolgendem Album und ausgedehnter Tournee. Die Gruppe wollte ihre Pläne erst am Montag verraten.


