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08.07.2008 
Rekordpreis

Fünf Millionen für „verlorene“ Goya-Zeichnungen

Drei Zeichnungen des spanischen Malers Francisco Goya sind in London für insgesamt fünf Millionen Euro versteigert worden. Für eines der Werke konnte das Auktionshaus Christie's sogar einen Weltrekord verzeichnen.

Mitarbeiter des Auktionshauses nehmen telefonische Gebote für die Goya-Zeichnungen entgegen. Foto: apLupe

Mitarbeiter des Auktionshauses nehmen telefonische Gebote für die Goya-Zeichnungen entgegen. Foto: ap

HB LONDON. Drei als „verloren“ gegoltene Zeichnungen des spanischen Malers Francisco Goya (1746-1828) sind in London für vier Millionen Pfund (rund fünf Millionen Euro) versteigert worden. Die Werke, die 130 Jahre lang als vermisst galten, erreichten dabei einen doppelt so hohen Preis wie erwartet, teilte das Auktionshaus Christie's am Dienstag mit.

Am meisten brachte mit 2,28 Millionen Pfund die Zeichnung „Bajar riñendo“ ein. Nach Angaben von Christie's ist dies ein Weltrekordpreis für eine Arbeit auf Papier des spanischen Meisters.

Die drei Werke, neben „Bajar riñendo“ zählen „Constable Lampiños stitched into a dead horse“ und „Repentance“ dazu, stammen aus Goyas Skizzenbuch. Sie waren 1877 zusammen mit rund 100 anderen Zeichnungen in Paris versteigert worden. Seitdem war unklar, wo sie verblieben waren. Die Werke wurden schließlich in einer privaten Schweizer Sammlung entdeckt. Die Besitzer hatten das Auktionshaus kontaktiert.

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