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12.11.2006 

Oder auch Airbus. Der ins Gerede gekommene deutsch-französische Flugzeughersteller vertraut beim A350-Innendesign auf die BMW-Leute. Die sollen neue Maßstäbe setzen in Sachen Komfort und so eine überzeugende Antwort geben auf das ebenfalls grundlegend neue Erscheinungsbild des direkten Konkurrenten Boeing 787, der sich schon jetzt als „Dreamliner“ rühmt.

Zum Träumen anregen sollen nach Designworks-Vorstellungen in der A350 Himmelsmotive wie Sternenhimmel oder (Schäfchen-)Wolken, die an die Kabinendecke projiziert werden können. Da wird der eigentliche Flug über den Wolken ab 2010 dann zu einer Mischung aus Fantasy- und Wellness-Erlebnis. Wenn der Flieger denn auch wirklich abhebt, was derzeit nicht völlig sicher ist.

München, Newbury Park. Und Singapur? Seit 2006 pflegt DesignworksUSA auch dort eine Dependance, so dass mittlerweile etwa 130 Designer an den drei Standorten eine eigene Formensprache in die Welt hinaustragen zu Unternehmen, die orientiert sind an Technik, Reise und Lifestyle.

„Mit dem neuen Studio in Singapur können wir unsere internationales Geschäft zu einem weltumspannenden Netz ausbauen“, erklärt Verena Kloos, die Präsidentin der Gestaltungsfirma. „Da wir direkt vor Ort als aktiver Teil in der pulsierenden Kultur Asiens arbeiten, werden wir aber auch unsere Kompetenz erweitern. Das wird letztlich den Designworks-Kunden in allen Regionen der Welt zugute kommen.“ Neben seiner wirtschaftlichen Bedeutung gilt Singapur auch als kulturelles Zentrum, in dem eine Vielzahl asiatischer Kulturen aufeinander trifft und sich gegenseitig bereichert.

Damit hofft das Unternehmen auf ein Umfeld, das kreativen „Input“ liefert. Neben internationalen Designern mit Erfahrung aus den anderen Studios sollen in Singapur vor allem Designer und junge Talente aus der Region arbeiten.

„DesignworksUSA soll den Menschen helfen zu verstehen, wie Design auch in ihrer Kultur eine positive Rolle spielen kann“, sagt Chris Bangle. „Und das geht weit hinaus über bloße Produktgestaltung. Es geht auch nicht nur um Konsum, sondern darum, den Menschen zu zeigen, wie Design das Leben spürbar verbessern kann.“

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Design dürfe nicht nur im Elfenbeinturm stattfinden.

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