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09.10.2007 
„Bürgerschreck“ trifft Hochkultur

Rudi Dutschkes Leben auf der Bühne

Der Theaterregisseur Michael Wildenhain will das Leben des wohl bekanntesten deutschen Studentenführers der 68er-Revolte auf die Bühne bringen: Im Stück „Dutschke“ nimmt sich der Regiesseur der Biografie des „Bürgerschrecks“, seinen Ideen und den Stationen seines Lebens bis zum Attentat an.

Studentenführer, Ideologe und SDS-Chef Rudi Dutschke. Der "68er" starb am 24. Dezember 1979 an den Spätfolgen eines Attentats. Foto: dpaLupe

Studentenführer, Ideologe und SDS-Chef Rudi Dutschke. Der "68er" starb am 24. Dezember 1979 an den Spätfolgen eines Attentats. Foto: dpa

HB BIELEFELD. Rudi Dutschke war eine der Galionsfiguren der 1968er-Studentenbewegung. Mit dem Leben und den Ideen des „Bürgerschrecks“ hat sich der Theaterregisseur Michael Wildenhain beschäftigt. Uraufführung seines Stücks „Dutschke“ ist am 27. Oktober im Theater Bielefeld, wie die Bühne mitteilte. Verschiedene Lebensstationen bis zum Attentat auf ihn, an dessen Folgen er später starb, sollen beleuchtet werden. Wildenhain will so die „Geschichte der großen Entwürfe von 1968“ erzählen und die Frage nach Dutschkes Rolle aufwerfen.

Als zusätzliche Figur hat Regisseur Dariusch Yazdkhasti den Dichter Rolf Dieter Brinkmann, einen Zeitgenossen Dutschkes, in das Stück eingeführt. Texte aus seiner Gedichtsammlung „Westwärts 1 & 2“, sollen die Handlung kommentieren und als Verkörperung der „eigenen, privaten Revolte“ Brinkmanns einen Kontrast zur politischen Utopie Dutschkes schaffen.

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