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08.10.2008  | Aktualisiert 08.10.2008, 08:34 Uhr 
Motorsport Formel1

Bruno Senna denkt an Honda und Toro Rosso

Bruno Senna will sich in der Formel 1 beweisen. Foto: AFPLupe

Bruno Senna will sich in der Formel 1 beweisen. Foto: AFP

Bruno Senna will es seinem berühmten Onkel gleichtun und schon im nächsten Jahr in der Formel 1 an den Start gehen. Der Neffe der brasilianischen Legende Ayrton Senna, die 1994 in Imola tödlich verunglückte, sucht derzeit nach einem freien Cockpit in der "Königsklasse". Die besten Chancen rechnet sich der 24-Jährige bei Toro Rosso und Honda aus.

Toro Rosso sucht noch nach einem Nachfolger für Sebastian Vettel, der in der kommenden Saison zu Red Bull Racing wechseln wird. Auch der zweite Fahrer Sebastien Bourdais, steht vor eine ungewissen Zukunft in seinem Team. Bei Honda konnten Rubens Barrichello und Jenson Button bislang nicht überzeugen, allerdings wird auch der spanische Ex-Weltmeister Fernando Alonso hoch gehandelt.

Senna: "Es ist eine Frage von Druck und Erwartungen"

"Als Stammfahrer sind sicher diese beiden Teams die realistischsten Optionen", meinte Senna in einem Interview. "Ich werde alles versuchen um sie davon zu überzeugen, dass ich ihre beste Wahl bin." Aktuell fährt der Brasilianer in der GP2-Serie, die er 2008 hinter Giorgio Pantano auf dem zweiten Gesamtrang abschloss.

Seinen berühmten Nachnamen sieht er mit Blick auf seine Zukunft als Rennfahrer als zweischneidiges Schwert. "Es ist eine Frage von Druck und Erwartungen. Mein Name hilft mir sicher nicht, was den Druck betrifft, denn die Leute vergleichen mich immer mit Ayrton. Das ist nicht fair, schließlich bin ja noch ein Anfänger." Allerdings kann er der Sache auf positive Aspekte abgewinnen: "Sicherlich hilft es mir aber auch, denn schließlich bekomme ich dadurch viel Aufmerksamkeit und man sieht mich in der Formel 1 mit anderen Augen."

© SID

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