Dass nicht alle Reichen noch reicher geworden sind, zeige deutlich, dass die Wirtschaft in Schwierigkeiten stecke, analysiert "Forbes". Allerdings schafften es trotz der Finanzturbulenzen 31 neue Namen in das diesjährige Milliardärs-Kompendium. Um auf die Liste zu kommen, war immerhin ein Vermögen von mindestens 1,3 Milliarden Dollar nötig. Damit gelangten 89 weitere amerikanische Milliardäre überhaupt nicht auf die Liste.
Im Gegensatz zu einigen Frauen: 42 Milliardärinnen nehmen dennoch weiterhin wenig Raum auf der Forbes-Liste ein. Durchschnittlich verfügen die 400 Reichsten über 3,9 Milliarden Dollar. Gemeinsam halten sie damit etwa 1,57 Billionen Dollar, mehr als das gesamte Bruttoinlandsprodukt Kanadas. Das sind etwa zwei Prozent mehr als 2007. In den vergangenen Jahren waren die Steigerungen weitaus höher ausgefallen.
Der Jüngste auf der Liste ist der Gründer des Internetportals Facebook, Mark Zuckerberg. Mit 24 Jahren hortet er bereits ein Vermögen von 1,5 Mrd. Dollar. Auch wenn er aller Voraussicht nach weitere Börsenkrisen erleben wird: Zuckerberg bleibt noch genug Zeit, das Feld von hinten aufzurollen. Zurzeit befindet er sich noch auf Platz 321.


