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18.07.2006 
Flüge gestrichen

Chaos durch Hitzewelle in New York

Stromausfälle in Folge einer Hitzewelle in den USA haben am Dienstag in New York zu einem Verkehrschaos geführt. Am Flughafen La Guardia warteten am Dienstag zahlreiche Reisende vergeblich auf ihre Flüge, nachdem mehrere Terminals teilweise ohne Elektrizität auskommen mussten. Im U-Bahn-Verkehr kam es während der Hauptverkehrszeit zu Behinderungen.

HB NEW YORK. Wann die Stromversorgung des Flughafens vollständig wiederhergestellt sein würde, war zunächst nicht klar. Bis zum Vormittag (Ortszeit) hatte die Fluggesellschaft Delta Airlines nach Angaben eines Sprechers acht Flüge zu Zielen an der US-Ostküste gestrichen. Auch andere Unternehmen waren betroffen. La Guardia ist einer von drei Großflughäfen rund um New York.

In Teilen Manhattans und in Brooklyn saßen Reisende bis zu eine Stunde in unklimatisierten U-Bahnen fest, nachdem während des Berufsverkehrs die Signalanlagen keinen Strom mehr bekamen und die Züge deshalb angehalten werden mussten. Im Laufe des Vormittags normalisierte sich der U-Bahn-Verkehr wieder. Im Viertel Queens und in einem an New York angrenzenden Landkreis waren 5000 Haushalte zeitweise ohne Strom.

Der Energiekonzern Consolidated Edison rief die New Yorker auf, Strom zu sparen. Wegen der derzeitigen Hitzewelle waren Probleme mit der Elektrizitätsversorgung in der Metropole erwartet worden. Im August 2003 war bei großer Hitze in New York und an Teilen der Ostküste stundenlang der Strom ausgefallen.

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