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21.11.2008 
Wetter

Der beste Weg durch Sturm und Schnee

von Markus Dobberstein

Freitag ist Schneetag. Wer heute unterwegs ist, muss sich auf die ersten Schneeflocken des Jahres einstellen – vereinzelt auch auf Blitz und Donner. Für Pendler und Geschäftsreisende am Hauptreisetag der Woche eine echte Herausforderung. Um von Wetterumschwung nicht böse überrascht zu werden, sollten Pendler und Geschäftsreisende einige Vorbereitungen treffen – je nachdem, ob sie mit Auto, Bahn oder Flugzeug reisen.

Autofahrer werden am Freitag den Winterbeginn erleben.  Foto: dpaLupe

Autofahrer werden am Freitag den Winterbeginn erleben. Foto: dpa

DÜSSELDORF. Allein schon die Ankündigung im Radio sorgt bei Autofahrern für Schrecken und auf den Autobahnen für kilometerlange Staus: Schneefall. Und auf der Schiene und in der Luft sieht es dann bald nicht viel besser aus. Wobei, gute Vorbereitung ist alles.

Auto

Um es kurz zu machen: Wer sich vor ein paar Schneeböen und Blitzen nicht fürchtet, kann getrost in seinen Wagen steigen. Nur sollte das Auto auf jeden Fall mit Winterreifen ausgestattet sein. Ansonsten kann man es gleich in der Garage stehen lassen. Der deutsche Automobilclub ADAC rät zumindest stark dazu.

Bei längeren Fahrten ist ein bisschen mehr Aufwand nötig: Neben dem obligatorischen Eiskratzer sollten auch Handschuhe und Wolldecke im Fahrzeug nicht fehlen. Klingt übertrieben? Nicht unbedingt. Wenn auf der Straße nichts mehr geht, ist eine Wolldecke ein echtes Plus. Ganz wichtig: Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten auch Batterie und Tank überprüft werden. Staugeplagte wissen, dass es sich lohnt, genügend Nahrungsmittel und Getränke dabei zu haben.

Reisenden mit vollem Terminkalender rät der ADAC: Unbedingt frühzeitig losfahren und auf Verkehrsdurchsagen achten. Ab Nachmittag werden die Straßen voll. Wer es eilig hat, sollte trotzdem genügend Abstand zum Vorderfahrzeug zu halten. Denn der Bremsweg bei Eis und Schnee ist erheblich länger. Auch länger sind die Wartezeiten auf Pannendienste.

Bahn

Unglaublich, aber wahr: Reisende, die heute mit der Bahn fahren, müssen im Augenblick noch nicht mit Hiobsbotschaften rechnen. Nach Auskunft eines Sprechers der Bahn geht das Unternehmen bis jetzt davon aus, dass die Züge planmäßig verkehren. Die Bahn hat für den Winter zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, die etwa Schienen frei räumen sollen. Aus Erfahrung wissen viele Bahnreisende, dass Schneefall und Sturm den Zugverkehr nicht unerheblich beeinträchtigen können.

Denn: Bei dieser Wetterlage müssen Leitungen von Eis befreit oder abgefallene Äste von den Schienen geräumt werden. Daher sollten Reisende mit Termindruck so früh wie möglich fahren. Die Übersichtstafeln können unter www.bahn.de/ris eingesehen werden. Dort, wo mit Schneefällen zu rechnen ist, will die Deutsche Bahn zudem Diesellokomotiven einsetzen, die nicht von den wetterempfindlichen Oberleitungen abhängig sind.

Flugzeug

Nicht viel anders ist die Situation auf dem Frankfurter Flughafen. Auf Deutschlands größtem Airport rechnet noch niemand mit Verspätungen oder Ausfällen. So gibt es für die Strecken Frankfurt-Berlin keine Veränderungen. Gleichwohl erscheint es auch beim Luftverkehr besser, früher als gewohnt das Haus zu verlassen.

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