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17.01.2008 
Milde Temperaturen

„Durchwachsenes“ Wetter bleibt

Das Wetter in Deutschland bleibt bis zum Wochenende "durchwachsen" und zu mild für die Jahreszeit. Grund sind laut dem Wetterdienst Meteomedia die Ausläufer kräftiger Tiefdruckgebiete, die vom Atlantik her in rascher Folge über Nordeuropa hinweg nach Osten ziehen. Auch das Wochenende wird eher trüb.

HB FRANKFURT/BOCHUM. Das Wochenende sieht vor allem im Norden trüb und verregnet aus, auch stürmischer Wind ist immer wieder mit dabei. "Für die kommende Woche zeichnet sich kühleres, aber etwas ruhigeres Wetter ab, da sich von Westen her leichter Hochdruckeinfluss bemerkbar macht", sagte Meteorologin Fabienne Muriset.

Der Freitag beginnt meist trüb und nass, nur im Westen ist es teilweise schon trocken. Der Regen zieht im Lauf des Vormittags nach Osten ab. Nur in den Alpen und im Bayerischen Wald regnet es noch etwas länger, oder es schneit oberhalb von 1000 Metern. Im Westen zeigt sich die Sonne am Vormittag kurz, im Osten um die Mittagszeit bis in den frühen Nachmittag. Aufziehende Wolken aus Westen kündigen aber neuen Regen an, der im Westen schon um die Mittagszeit einsetzt. Bis zum späten Abend erreicht er auch die östlichsten Gebiete. Der Wind weht tagsüber meist lebhaft aus Südwest, am Abend frischt er überall stark auf. An der See und im Bergland wird es in der Nacht auf Samstag stürmisch. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen sieben und zwölf Grad.

In der Nacht zum Samstag regnet es in ganz Deutschland, etwas ergiebiger vor allem im Nordosten. Dazu weht starker bis stürmischer Wind aus West bis Südwest. Die Tiefstwerte liegen zwischen zehn Grad im Westen und vier Grad im Osten.


Rechner Vorhersage: Deutschland-Wetter heute


Der Samstag bietet vor allem in der Mitte in einem Streifen vom Rheinland bis zum Erzgebirge Dauerregen. Auch weiter südlich ist es trüb und feucht, hier regnet es aber nur zeitweise und kaum ergiebig. Teilweise trocken ist es im Norden, wo sich ab und zu die Sonne kurz zeigt. Vor allem am Vormittag weht noch teils stürmischer Westwind, er schwächt sich im Lauf des Tages überall etwas ab. Die Temperaturen steigen auf acht bis 13 Grad.

Am Sonntag hält der Dauerregen im Norden und in der Mitte an, besonders entlang der Mittelgebirge regnet es örtlich ergiebig. Aber auch im Süden ist es zeitweise feucht, nur in Alpennähe ist es meist trocken und teilweise sonnig. Der West- bis Südwestwind ist vor allem in der Mitte stürmisch, sonst lebhaft bis kräftig. Die Höchstwerte liegen zwischen sechs Grad an der Ostsee und zwölf Grad am Rhein und im Alpenvorland.

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