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10.08.2008 
Klimaschutz

Ein McKänguruh, bitte!

Wer seinen Burger demnächst mit einer Känguruh-Bulette statt mit einer herkömmlichen Rinderfrikadelle isst, kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, behauptet ein australischer Wissenschaftler auf BBC-Online. Er fand heraus: Im Gegensatz zu Rindern und Schafen produziert das Verdauungssystem der Beuteltiere so gut wie kein klimaschädliches Methangas.

HB DÜSSELDORF. Das Gas, welches Schafe und Rinder bei der Verdauung ausstoßen, macht 11 Prozent der gesamten klimaschädigenden Emissionen Australiens aus. Es gilt als weit aggressiver als Kohlendioxid (CO2). Der Wissenschaftler George Wilson fand nun heraus: Das Verdauungssystem von Känguruhs funktioniert mit Hilfe anderer Mikroorganismen und produziert deshalb nahezu kein Methangas.

Wilson regt deshalb an, die Tiere verstärkt zu züchten und ermutigt Verbraucher das Fleisch statt Rindfleisch zu verzehren: "Känguruh-Fleisch schmeckt exzellent, ein bisschen wie Wild in einer anderen Geschmacksrichtung." Der Wechsel könne einen signifkanten Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten.

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