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24.10.2007 
Hoffen und Bangen

Feuer in Kalifornien außer Kontrolle

Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien sind nicht zu stoppen. Das US-Verteidigungsministerium hat Truppen und Feuerwehrausrüstungen entsandt, um den dort eingesetzten Feuerwehrleuten zu helfen. Die Kalifornische Regierung rief in weiten Teilen des Landes den Notstand aus. Rund eine Million Menschen wurden aufgerufen, ihre Wohnungen zu verlassen.

Feuerwehrmänner kämpfen gegen die Flammen. Foto: dpaLupe

Feuerwehrmänner kämpfen gegen die Flammen. Foto: dpa

HB SAN DIEGO. Die verheerenden Buschfeuer in Kalifornien sind nicht aufzuhalten. Das Feuer habe eine so große Ausbreitung erreicht, dass es bis zum Pazifik vorstoßen werde, sagte am Dienstag der Feuerwehrchef von San Diego, Kirk Humphries. „Wir können einiges retten, aber wir können es nicht stoppen.“ Die Feuerwehr räumte ein, dass sie die seit Sonntag wütenden Waldbrände nicht unter Kontrolle bringen kann, solange der heftige Ostwind andauert.

Von der Anordnung zur Evakuierung sind inzwischen mehr als 900 000 Bewohner der Region zwischen Los Angeles und San Diego betroffen. Bereits über 500 000 Menschen seien geflohen. Die Flammen haben über 1 500 Quadratkilometer Wald- und Buschland zerstört. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, 45 wurden verletzt. Mehr als 1 600 Gebäude gingen in Flammen auf. Weitere 6 8000 Häuser seien akut bedroht, sagte Gouverneur Arnold Schwarzenegger.

Das US-Verteidigungsministerium schickte Truppen und Feuerwehrausrüstung in die betroffene Region, um die Feuerwehr zu unterstützen. Außerdem wurden Hilfsgüter zur Versorgung der Evakuierten geschickt, wie das Pentagon am Dienstag mitteilte.

US-Präsident George W. Bush will die Region am Donnerstag besuchen. Er rief den Bundesnotstand in den sieben betroffenen Bezirken aus, was eine beschleunigte Katastrophenhilfe ermöglicht. „Die ganze Nation ist besorgt um die Familien, die ihre Häuser verloren haben oder evakuiert wurden“, sagte Bush. Seine Sprecherin Dana Perino sagte, die Regierung habe aus dem Hurrikan „Katrina“ von 2005 gelernt, wie mit einer Krise umzugehen sei.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Die Vorhersagen der Meteorologen

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