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20.11.2008 
Unwetter-Warnung

Heftigster Wintereinbruch seit Jahren droht

Der Winter kommt innerhalb kürzester Zeit mit Blitz und Donner. Am Freitag wird die Temperatur stark absinken und eine Schneefront von Nord nach Süd ziehen.

Auch im Flachland und in den Städten wird es am Wochenende glatt werden. Foto: dpaLupe

Auch im Flachland und in den Städten wird es am Wochenende glatt werden. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Das bisher milde Wetter soll umschlagen und die Straßen in schneebedeckte Fahrbahnen verwandeln, wie der Deutsche Wetterdienst ankündigte. Begleitet wird der Wetterumsturz teilweise von Blitz, Donner und Sturm. Laut Meteorologen könnte es "das spektakulärste Wetterereignis seit dem Orkan Kyrill im Januar 2007" werden.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes geht es "mit allen meteorologischen Pauken und Trompeten" los: Der Wintereinbruch startet am Freitagmorgen an der Ostseeküste mit Schneeschauern, örtlich kann es auch Graupel, Blitz und Donner geben, und der Wind kann sich bis zu einzelnen schweren Sturmböen steigern. Bis zum Mittag soll die Kaltfront den Nordrand der Mittelgebirge erreichen, wo dann am Nachmittag "so richtig die Post" abgeht, wie es der Deutsche Wetterdienst formuliert.

Innerhalb einer Stunde können aus Regen und nassen Straßen plötzlich Schneesturm und schneebedeckte Fahrbahnen werden. Autofahrer sollten im Mittelgebirgsraum ab Mittag ihren Wagen möglichst stehen lassen, warnen die Meteorologen. Bis zum Abend kann in einigen Mittelgebirgslagen bis zu 15 Zentimeter Schnee fallen.

Am Freitagabend soll es dann auch in Süddeutschland losgehen: Am Alpennordrand kann bis zum Samstagmorgen ein halber Meter Schnee fallen. Da der Wind weiterhin teilweise stürmisch sein soll, muss in den Bergen mit starken Schneeverwehungen gerechnet werden. Einige höher gelegene Straßen könnten am Samstag unbefahrbar sein.

Grund für den heftigen Wintereinbruch ist ein Tiefdruckgebiet, das von der Nordsee nach Tschechien zieht und den Weg für polare Kaltluft frei macht. Auf direktem Weg und sehr schnell strömen diese Luftmassen dann von Nord nach Süd über Deutschland. „Auch am Wochenende bleibt es im gesamten Bundesgebiet winterlich“, sagte Fabienne Muriset vom Wetterdienst meteomedia voraus.

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