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10.08.2007 

Vielmehr grenzt es an Ignoranz, wenn die deutschen Hersteller nicht die Gefahren sehen wollen, die ihnen drohen. „Porsche ist weitgehend davor geschützt, in den Sog des teilweise ruinösen Preiswettbewerbs gezogen zu werden, der heute im internationalen Automobilmarkt herrscht“, schreibt Porsche-Vorstandschef Wendelin Wiedeking in seinem Bestseller „Anders ist besser“. Denn natürlich könnte auch Porsche in einen Abwärtsstrudel gezogen werden, wenn der Stuttgarter Sportwagen-Hersteller nicht grundsätzlicher auf die wachsende Bedeutung des Themas Umwelt reagiert.

Trotzdem gibt es noch Hoffnung. Sogar der Unternehmens-Kritiker Helmut Becker sieht durchaus Chancen. „Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die Innovationsstärke der deutschen Autoindustrie als Ganzes einen plötzlichen Verlust der Käufergunst auch international zu verhindern weiß“, schreibt er.

Mit anderen Worten: Am Ende haben die deutschen Hersteller immer noch die Kurve gekriegt. Es könnte also durchaus sein, dass Mercedes & Co. es auch in der aktuellen Umweltdiskussion schaffen. So gab es bei der Einführung des Katalysators vonseiten der Hersteller anfangs starke Widerstände, später fand sich dann doch eine Lösung. Also vielleicht auch jetzt.


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Am Beispiel des Niedergangs von General Motors, Ford und Chrysler in den USA lässt sich ablesen, was mit Unternehmen passiert, die viel zu spät reagieren. Massenentlassungen und Werksschließungen im Stil der USA sind den deutschen Unternehmen bislang zum Glück erspart geblieben.

Glück allein wird nicht ausreichen, um Einschnitte auch in Zukunft verhindern zu können. Aber mit dem Können, das die deutschen Hersteller in der Vergangenheit unter Beweis gestellt haben, sollte auch in den nächsten Jahren etwas zu schaffen sein.

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