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07.09.2007 
Hochwasser gestiegen

Papst Benedikt in Wien eingetroffen

Bei strömenden Regen wurde Papst Benedikt XVI. am Freitag vom österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer, Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und dem Wiener Kardinal Christoph Schönborn in Wien begrüßt. Die Zufahrt zum Wallfahrtsort Mariazell ist wegen überfluteter Straßen behindert.

Die Wiener warteten bei strömenden Regen auf den Papst. Foto: dpaLupe

Die Wiener warteten bei strömenden Regen auf den Papst. Foto: dpa

HB WIEN. Papst Benedikt XVI. ist am Freitag zu einem dreitägigen Besuch Österreichs in Wien eingetroffen. Wegen der seit Tagen anhaltenden Regenfälle wurde die Begrüßung des Pontifex in eine große Flugzeughalle verlegt.

Anlass der Reise ist die 850-Jahr-Feier des Marienwallfahrtsortes Mariazell. Dorthin wird der Papst am Samstag als Pilger reisen. Am Freitag wollte er auf dem Judenplatz in Wien der Nazi-Opfer gedenken. Vor seinem Abflug hatte Benedikt erklärt, Ziel des Besuchs sei es, „die Menschen im Glauben zu bestärken“. Einer der Höhepunkte des Besuchs ist am Sonntagmorgen eine Messe im Wiener Stephansdom.

Wenige Stunden vor dem Besuch hatte sich die Hochwasserlage in weiten Teilen Österreichs am Freitagmorgen zugespitzt. Nach tagelangem Dauerregen mussten in Ober- und Niederösterreich zahlreiche Straßen nach Überschwemmungen und Schlammlawinen gesperrt werden. Auch die Zufahrt zum Wallfahrtsort Mariazell (Steiermark), den Papst Benedikt am Samstag besuchen will, ist wegen überfluteter Straßen behindert. Das berichtete der Österreichische Rundfunk.

Am Morgen erreichte das Hochwasser des Flusses Traisen die niederösterreichische Hauptstadt St. Pölten. Mehrere Straßen wurden überflutet. Das Wasser des Flusses stieg innerhalb einer Stunde um 2,60 Meter. Während der Nachtstunden gingen die Sicherungsarbeiten der Feuerwehr und hunderter Freiwilliger entlang der Donau weiter. In den Alpen machten starke Schneefälle zahlreiche Straßen unpassierbar. Die heftigen Regenfälle sollen im Osten des Landes im Laufe des Nachmittags abklingen. Mit mehr als 250 Litern pro Quadratmeter fiel in einigen Landesteilen nach Angaben der Meteorologen mehr Regen als sonst im ganzen Monat September.

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