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02.07.2008 
Modellprojekt in Kenia

Regenmacher und Meteorologen arbeiten zusammen

Einen ungewöhnlichen Weg zur perfekten Wettervorhersage planen Meteorologen in Kenia: Gemeinssam mit den traditionellen Nganyi-Regenmachern im Westen des Landes wollen sie künftig die Wetterbeobachtung optimieren.

Was der Himmel bringt, wollen Meteorologen in Kenia gemeinsam mit traditionellen Regenmachern erkunden. Foto: apLupe

Was der Himmel bringt, wollen Meteorologen in Kenia gemeinsam mit traditionellen Regenmachern erkunden. Foto: ap

dpa NAIROBI. Meteorologen und traditionelle Regenmacher wollen in Kenia künftig gemeinsam arbeiten und Wissen austauschen. Die kenianische Zeitung „Daily Nation“ berichtete am Dienstag, mehrere Universitäten und das Meteorologische Institut des ostafrikanischen Landes wollten mit den traditionellen Nganyi-Regenmachern in Westkenia ein zweijähriges Projekt starten.

Dabei solle ihr Wissen mit modernen Methoden der Wettervorhersage verbunden werden, um der Bevölkerung bei der Anpassung an den Klimawandel zu helfen. Die Regenmacher beobachten für ihre Wettervorhersagen unter anderen Luftströmungen, Vogelgesang und das Verhalten von Ameisen.

Projektleiter Laban Ogallo vom Institut für Klimavorhersage sagte, die Nganyi seien als Partner ausgewählt worden, da sie über ein altes System der Wetterprognose verfügten, das auch in westliche Wetterforschungsmethoden integriert werden könne. Auch David Wasawo von der Universität Kisumu zeigte sich vom Nutzen traditionellen afrikanischen Wissens für die moderne Wissenschaft überzeugt.

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