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21.02.2008 
Verdacht auf Korruption

Staatsanwalt ermittelt gegen Verona Pooths Ehemann

Gegen Franjo Pooth, den Ehemann des Werbestars Verona Pooth, wird wegen des Verdachts der Bestechung und der Insolvenzverschleppung ermittelt. Pooth (38) soll sich mit kostspieligen Geschenken an Bank-Manager einen Millionenkredit für seine inzwischen insolvente Firma Maxfield erschlichen haben.

Verona Pooth und ihr Ehemann Franjo. Foto: dpaLupe

Verona Pooth und ihr Ehemann Franjo. Foto: dpa

HB DÜSSELDORF. Das Verfahren sei am Donnerstag eröffnet worden, sagte der Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, Johannes Mocken, der Nachrichtenagentur dpa. Auch gegen den Düsseldorfer Sparkassen-Chef Heinz-Martin Humme werde in Zusammenhang mit der Insolvenz von Pooths Firma ermittelt – wegen des Verdachts der Untreue.

„Wir sind froh, dass die Staatsanwaltschaft jetzt ermittelt. Dann wird sich das Ganze bestimmt sehr schnell aufklären“, sagte Alain Midzic, der Manager von Verona Pooth und Freund der Familie, der dpa. Weil es sich um ein schwebendes Verfahren handele, könne Franjo keine Stellung nehmen – „und Verona liegt krank im Bett“.

Verona Pooth (39) hatte sich bereits am Mittwoch in der Sendung von Johannes B. Kerner zu den Vorwürfen gegen ihren Mann äußern wollen, aber kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Sparkassen-Vorstand mit einem Fernseher dazu bewegt werden kann, eine 15-Millionen-Investition zu tätigen“, sagte Midzic.

Insgesamt wird laut Staatsanwaltschaft in dem Komplex gegen fünf Beschuldigte ermittelt. Auch gegen einen bereits beurlaubten Sparkassen-Vorstand sei ein Verfahren wegen des Verdachts der Untreue und der Bestechlichkeit eingeleitet worden. Zudem gerieten ein weiterer Sparkassen-Mitarbeiter sowie Pooths Partner als Geschäftsführer bei Maxfield ins Visier der Staatsanwälte.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Sparkassen-Chef war Gast bei Pracht-Hochzeit in Wien

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