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14.01.2007 

Innerhalb des Untersuchungsausschusses im niedersächsischen Landtag zum Transrapid-Unglück gibt es Bedenken, ob der Betreiber der Teststrecke die Betriebsvorschriften eingehalten hat. Mitglieder des Ausschusses werden an diesem Mittwoch zu der Versuchsanlage reisen und sich den Leitstand und die Unglücksstelle ansehen. Außerdem wird in nicht-öffentlicher Sitzung der ermittelnde Staatsanwalt als Zeuge befragt.

Der Ombudsmann für die Opfer des Transrapid-Unglücks, der frühere Gerichtspräsident Hartwin Kramer, geht davon aus, dass er seine Arbeit mindestens noch bis Ende 2007 fortsetzen wird. Er sagte am Sonntag, es sei denkbar, dass er auch darüber hinaus Ansprechpartner bleibe etwa bei Fällen einer längeren psychosozialen Betreuung und bei Versicherungsfragen. Kramer rechnet damit, dass erneut Geld aus dem Spendenfonds an Hinterbliebene und Verletzte gezahlt wird. „Ich denke, das wir im Frühjahr nochmal einen Pauschalbetrag auszahlen.“ Die Höhe stehe aber noch nicht fest.

Der Spendenfonds ist 350 000 Euro gefüllt. Bislang bekamen Opfer-Angehörige pro Todesfall 3 000 Euro, 1 500 Euro wurden an jeden Verletzten ausgezahlt. Zudem haben die überlebenden Ehegatten und Kinder von der Versicherung in der Regel maximal 5 000 Euro erhalten.

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