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13.02.2008 
Islam

Wissenschaftler erklären Kritik zur Krankheit

von Ferdinand Knauß

Mit dem Begriff Islamophobie verunglimpfen muslimische Aktivisten und westliche Sozialwissenschaftler die Angst vor der Religion.

Lupe

Ein Mensch, der von Panik ergriffen wird, wenn er Spinnen sieht, leidet unter Arachnophobie. Klaustrophobe Menschen leiden bei beengten räumlichen Verhältnissen, im Lift zum Beispiel, unter Atemnot oder Herzrasen. Phobien lösen krankheitsähnliche Symptome aus.

Was ist dann eine „Islamophobie“? Welche Symptome weisen die bedauernswerten Menschen auf, die unter dieser offenbar zeittypischen Krankheit leiden? Sollten sie sich behandeln lassen?

Am Bielefelder „Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung“ hat Wilhelm Heitmeyer Islamophobie ganz selbstverständlich in sein Langzeitforschungsprogramm „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ einbezogen – neben zum Beispiel der „Abwertung von Obdachlosen, Homosexuellen und Behinderten“.

Heitmeyer fragt nach den „feindseligen Mentalitäten“ in der „Mehrheit“ der Gesellschaft. Bei seinen Umfragen ordnet er einen Menschen bereits als islamophob ein, wenn er dem Satz „Der Islam hat eine bewundernswerte Kultur hervorgebracht“ nicht zustimmt oder sein Kind nicht von einer Muslimin mit Kopftuch unterrichten lassen will. Nach den Ängsten, ob begründet oder nicht, vor dem Islam und den Muslimen fragt er nicht.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: „Sind anti-islamische Meinungen inakzeptabel?“

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