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15.11.2008 
Brände

Zwei Flammenwalzen bedrohen Orte in Kalifornien

Im Süden Kaliforniens ist die zweite Stadt von einer Feuersbrunst bedroht. Einen Tag, nachdem haushohe Flammen einen großen Teil des Luxusortes Montecito nahe Santa Barbara in Schutt und Asche gelegt haben, brach nun ein Buschbrand an der nördlichen Stadtgrenze zu Los Angeles aus.

Waldbrände in KalifornienLupe

Ein Löschflugzeug versucht die Waldbrände in Kalifornien zu bekämpfen.

Im EinsatzLupe

Ein Feuerwehrmann bekämpft im kalifornischen Sylmar die Flammen.

Schutt und AscheLupe

Zwei Feuerwehrmänner im kalifornischen Diamond Bar auf verbrannter Erde.

GroßeinsatzLupe

Die Feuerwehr setzt alle verfügbaren Einsatzkräfte ein, um die Brände zu kontrollieren.

dpa WASHINGTON. 5 000 Menschen in dem Ort Sylmar mussten ihre Häuser verlassen. Ein Mann habe schwere Verbrennungen erlitten, sagte eine Feuerwehrsprecherin dem Fernsehsender CNN. Das Flammenmeer breite sich wegen der ungünstigen Winde in rasender Geschwindigkeit aus. "Es ist schneller, als man rennen kann", sagte der stellvertretende Feuerwehrchef von Los Angeles, Don Fraser, dem Sender. Rund 1 000 Häuser sind bedroht. Bislang hätten die Flammen bis zu 15 Gebäude erfasst.

Unterdessen kämpften auch im Nobelort Montecito Hunderte Einsatzkräfte weiter gegen die Flammen, die nach Berichten von Augenzeugen teils über 30 Meter hoch waren. Die Buschbrände haben in dem Ort bei Santa Barbara bis Samstagmorgen rund 150 Häuser und prächtige Villen beschädigt oder ganz in Schutt und Asche gelegt - darunter zahlreiche Anwesen von Hollywood-Stars. Nach Angaben der Behörden kam ein Mann ums Leben, es sei jedoch unklar, ob die Flammen die Ursache für seinen Tod waren. Drei Menschen erlitten Verbrennungen, zahlreiche Anwohner mussten wegen Rauchvergiftungen behandelt werden.

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