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07.08.2008  | Aktualisiert 07.08.2008, 17:14 Uhr 
Fußball Olympia

Lionel Messi darf in China bleiben

Der spanische Fußball-Renommierklub FC Barcelona hat seinem Angreifer Lionel Messi die endgültige Freigabe für Peking erteilt. "Messi wird bei Olympia bis zum Ende spielen. Wir wollen, dass er glücklich ist - und jetzt ist er es", sagte Barca-Sportdirektor Txiki Begiristain am Donnerstag. Der Argentinier hätte nach der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS nicht für die Spiele abgestellt werden müssen.

Messi war beim 2:1-Erfolg des Olympiasiegers von Athen 2004 zum Auftakt des Turniers am Donnerstag gleich Bester der Albiceleste und erzielte in der 43. Minute die 1:0-Führung. Die Einigung mit seinem Klub, der wie die Bundesligisten Werder Bremen und Schalke 04 gegen die von Weltverband Fifa reklamierte Abstellungspflicht geklagt und vor dem CAS Recht bekommen hatte, wurde aufgrund einer finanziellen Entschädigungsregelung möglich.

Kompromiss mit der "Albiceleste"

"Wir haben eine Versicherung vereinbart, die das volle Gehalt des Spielers für den Fall übernimmt, dass er sich verletzt", sagte Begiristain. Außerdem habe der argentinische Verbandspräsident Julio Grondona versichert, dass Messi in der kommenden Saison kein einziges Freundschaftsspiel für die "Albiceleste" bestreiten müsse.

Bremen und Schalke streben ähnliche Vereinbarungen im Falle ihrer brasilianischen Profis Diego und Rafinha an. Beide standen zum Turnierauftakt in der Startelf der Selecao, die mit 1:0 gegen Belgien gewann.

© SID

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