Smog hin, Smog her - die Luftqualität in Peking ist besser geworden. Das jedenfalls meint das Organisationskomitee der Olympischen Spiele Bocog und lobt die Maßnahmen der chinesischen Regierung. In diesem Jahr rechne man mit insgesamt 246 Tagen guter Luftqualität, vor zehn Jahren waren es maximal 100 gewesen, teilte Bacog-Vizepräsident Wang Wei auf einer Pressekonferenz am Freitag wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier mit.
"Die Luftqualität hat sich nicht nur in Peking, sondern in der ganzen Region verbessert. Die Zentralregierung hat gemeinsam mit den Städten und Regionen an einer Besserung der Luftqualität gearbeitet. Nicht nur wegen der Olympischen Spiele, sondern für das Leben aller Chinesen", sagte Wei. Die Universität Peking habe sich für die Umsetzung eines Plans zur Besserung der Luftqualität stark engagiert, jede Stadt sei aufgerufen, um die Emissionen zu reduzieren.
Notfallpläne bei Regen liegen bereit
"Wir hätten die Eröffnungsfeier lieber später angesetzt, weil das Wetter in Peking dann besser ist. Doch es gab keine andere Wahl. Bei der Eröffnungsfeier könnten leichte Schauer möglich sein, doch die Luftqualität ist trotz des Wetters gut", sagte Wei.
Insgesamt 27 Wetter-Überwachungsstationen seien im Einsatz, um die Luftqualität zu kontrollieren. Für den Fall von Sturm und Regen bei der Eröffnungszeremonie gibt es Notfallpläne. "Sollte es regnen, könnte einiges geändert werden. Doch die Eröffnungsfeier wird für alle Zuschauer auf der Welt fortgesetzt", sagte Wei.
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