Am 5. März findet wieder Deutschlands wichtigste MBA-Messe statt. Info-Angebot für Handelsblatt-Leser
Frankfurt ruft zur Messe

Kleiner und europäischer als im Herbst präsentiert sich die Frühjahrsausgabe der World MBA Tour, der wichtigsten MBA-Messe in Deutschland. Rund 60 Business Schools versammeln sich am 5. März in Frankfurt – für MBA-Interessenten die beste Gelegenheit, sich persönlich zu informieren und beraten zu lassen.

HB FRANKFURT.Dass die Zahl der teilnehmenden Schulen geringer als im Herbst ist, ist kein Anzeichen für das Nachlassen der ausländischen MBA-Anbieter auf dem deutschen Markt. Ganz im Gegenteil: „Dieser zweite Termin in Frankfurt ist einfach notwendig, weil das Interesse im Oktober zu groß war und die Messe aus allen Nähten platzte“, sagt Nunzio Quacquarelli, Co-Direktor der World MBA Tour. „Wir wollen allen in Deutschland die Chance geben, sich ausführlich von den Schulen beraten zu lassen.“

Beratung ist denn auch das Schlüsselwort für dieses MBA-Event, bei dem das Handelsblatt und das ebenfalls in der Verlagsgruppe Handelsblatt erscheinende Job-Magazin Karriere die exklusiven Medienpartner sind. Verschwendete Zeit wäre es, die World MBA Tour nur dazu zu nutzen, sich allgemein über den MBA zu informieren oder nur Info-Broschüren der vertretenen Schulen einzusammeln. Dazu ist die Zeit zu schade, sind doch die meisten Schulen mit Vertretern des „Admissions Department“ vertreten, also Leuten, deren Job es ist, geeignete MBA-Kandidaten auszusieben.

Versierte Messebesucher machen sich daher vorab schlau, welche der Schulen und MBA-Angebote für sie in Frage kommen könnten. Eine Auswahl der weltweit besten 50 Business Schools findet sich samt Basisinformationen über die MBA-Programme auf unserer Website www.handelsblatt.com/mba Auf der Messe lassen sich dann gezielt Fragen stellen.

Es ist dabei nicht unklug zu verstehen, dass eine Bewerbung bei einer Business School völlig anders geartet ist als das Aufnahmeverfahren an einer deutschen Hochschule. Es reicht nicht, bestimmte formale Kriterien zu erfüllen, heißen sie nun Hochschulabschluss, Berufserfahrung oder GMAT (siehe nächste Seite). Eine Business School wählt nach ihren eigenen Kriterien aus einem Bewerberpool aus.

Das Gespräch mit den Business School-Vertretern auf der MBA-Messe ermöglicht somit auch herauszufinden, nach welchem Typ von Bewerbern eine bestimmte Schule überhaupt sucht. Es ist – wenn man so will – ein Spiel auf Gegenseitigkeit: Die Schule fragt sich, ob der Bewerber in ihr Programm passt, und der MBA-Kandidat, ob die Schule ihm das liefern kann, was er sucht.

Denn auch das ist eine Grundregel bei der Suche nach einem MBA-Programm: Es gibt nicht so etwas wie die beste Business School. Es gibt nur das geeigneteste MBA-Programm für eine persönliche Karrieresituation.

Eine Reihe von Schulen ist auf der MBA-Messe nicht nur mit ihren eigenen Vertretern, sondern auch mit Ehemaligen (Alumni) vertreten. Auch das ist eine Chance, die man unbedingt nutzen sollte, um sich ein realistisches Bild von einer Business School wie der Qualität ihrer Dozenten oder der Atmosphäre zu machen. In ihren Hochglanzbroschüren sehen alle Business Schools umwerfend aus; nur die Ehemaligen werden darüber Auskunft geben, was hier möglicherweise auch nicht so optimal ist.

Es gilt also die Regel: Je besser die Vorbereitung auf die MBA-Messe und je präziser die Fragen, desto höher auch der „return on investment“. Dann rechnen sich die Kosten für eine Fahrt nach Frankfurt allemal.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%