Deutsche MBA-Anbieter
Zu klein, um mitzuspielen?

Die deutschen MBA-Anbieter sind zu klein. Und der Verdrängungswettbewerb hat gerade erst begonnen.

Es ist eine heroische Horde, dieses halbe Dutzend guter MBA-Schulen in Deutschland. In einem fast undurchschaubaren Dschungel von über 150 Angeboten, die sich hierzulande MBA nennen, aber oft kaum mehr als Etikettenschwindel sind, versucht eine kleine Spitzengruppe im deutschsprachigen Raum, den Anschluss an die internationale Business School-Welt zu finden.

ESCP-EAP (Berlin), Gisma (Hannover), Goethe Business School (Uni Frankfurt), Handelshochschule Leipzig (HHL), Uni Mannheim, gehören dazu, auch die Universität St. Gallen (HSG) in der Schweiz und die WU Wien, die größte österreichische Wirtschaftshochschule.

Sie alle sind den steileren Weg gegangen, haben ein "ordentliches" General Management-Programm entwickelt, sich einer Prüfung durch eine der beiden international maßgeblichen Akkreditierungsorganisationen AACSB oder EFMD unterzogen und viel Marketing und Studentenakquise zuerst in Deutschland und dann weltweit betrieben.

Und sie alle haben das gleiche Problem: Ihr MBA-Programm ist zu klein. Zum Vergleich: Während europäische Top-Schulen wie Insead oder London Business School 900 beziehungsweise 325 Vollzeit-MBA-Studenten pro Jahrgang aufweisen, sind es in Mannheim gegenwärtig nur 23, an der WHU 25, an der HHL 33 und selbst an der Gisma lediglich 59.

Damit erreichen die Programme nicht die kritische Masse, die notwendig ist, um innerhalb des Programms Wahlmöglichkeiten zu erlauben, vor allem aber ist die Zahl der MBA-Absolventen zu klein, um interessante Netzwerke zu bilden. Und das ist bei einem MBA schließlich Teil der Leistung.

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