MBA-News
Die 85.000 Euro-Frau

Internationales Chamäleon. Die Handelsblatt-Stipendiatin Sabine Howest macht ihren MBA am Insead. Von der Welt hat sie schon mehr gesehen als die meisten ihrer Mit-Studenten.

So weit kann es kommen, wenn man durch die Dolmetscherprüfung fliegt! Hätten nicht ausgerechnet die Franzosen in einem Akt kurioser Arroganz die Deutschkenntnisse der Deutschen Sabine Howest für unzureichend erklärt, säße sie heute wahrscheinlich in einer der Dolmetscherkabinen von Uno oder EU oder flüsterte unauffällig im Hintergrund, wenn Frau Merkel auf Weltreise geht.

Stattdessen beginnt die Siegerin des mit 85.000 Euro dotierten MBA-Wettbewerbs, den das Handelsblatt und die Top-Business School Insead gemeinsam ausschreiben, Anfang November ihr berufsbegleitendes MBA-Studium im französischen Fontainebleau. Nicht unbedingt die schlechtere Alternative.

Zweifelsohne: Die Pariser Ecole Supérieure d'Interpretes et de Traducteurs (ESIT), der das Deutsch der Münsterländerin nicht gut genug war, ist nicht irgendwer. Sie ist einfach nur die beste Ausbildungsstätte für Simultandolmetscher der Welt. Kurios bleibt das Scheitern der Muttersprachlerin bei der Aufnahmeprüfung allemal.

Bis dahin war das Leben der heute 34-Jährigen ohne besondere Vorkommnisse verlaufen. Kindheit und Jugend in Greven, dem "größten Dorf Deutschlands", wie Howest lächelnd sagt, ein 22.500-Einwohner-Fleck vor den Toren Münsters mit eigenem Rathaus und Gymnasium. Handball im Verein, Abitur in Mathematik und Französisch. Sprachbegabt, sportlich, münsterländisch-bodenständig.

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