Die Programme
Wo die Besten lernen

Auch bei Studiengebühren, die schon mal bei 50 000 Euro pro Teilnehmer liegen können, verdienen die guten Business Schools weltweit mit ihren MBA-Programmen kein Geld. Lukrativ sind hingegen Weiterbildungsprogramme für Manager, die den Manager-Schmieden Umsätze in zweistelliger Millionenhöhe bringen.

Die meisten Business Schools haben zwei ganz unterschiedliche Programmtypen im Angebot: open enrollment-Programme, die die Teilnehmer einzeln buchen und belegen können, und customized programs, die sich Unternehmen von den Business Schools für ihre Manager maßschneidern lassen. Die Vor- und Nachteile beider Programmtypen werden heiß diskutiert.

Auch bei den open enrollment-Programmen hat sich ein Standard-Portfolio herausgebildet, das die meisten großen Business Schools in Europa und den USA in unterschiedlicher Ausprägung anbieten und das sich an den Karrierestationen orientiert: Programme für jüngere (Junior-)Manager, die für ihre erste oder zweite Führungsaufgabe fit gemacht werden sollen, Programme für das mittlere Management auf dem Sprung nach oben in den Vorstand (advanced management programs), und schließlich Programme für Senior Manager, Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder.

Neben der Königsdisziplin "Strategy" ist in den letzten Jahren das Thema "Leadership" auf allen Ebenen immer wichtiger geworden. Ein je nach Schule unterschiedlich großer Programmbereich ist auch "Finance". Hier lassen sich verschiedene Entwicklungen ausmachen: Zum einen wird der Chartered Financial Analyst (CFA) als Zusatzausbildung für Banker immer wichtiger, zum anderen werden Finanzkenntnisse auch in Nicht-Finanzfunktionen immer unentbehrlicher. Wie allgemein beim Thema Business Schools sind deutsche Anbieter auch bei wirklich hoch karätiger Executive Education international noch nicht wettbewerbsfähig, holen aber spürbar auf.

Allgemein gilt die Regel: Eine Business School, die einen guten MBA anbietet, also auf einer der maßgeblichen MBA-Ranglisten vorne liegt, ist auch bei executive education gut. Dies geht so weit, dass sich manche Schulen wohl nur ein gutes MBA-Programm "leisten", um die entsprechende Aufmerksamkeit auf dem Manager-Markt zu haben. In jedem Fall ist die Regel auch für deutsche Interessenten ein guter Leitfaden, um sich durch das schier überbordende Angebot zu kämpfen. Hier ein Überblick über das Angebot an Kurzprogrammen einiger der führenden Business Schools in Europa und den USA.

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