Die wichtigsten Fakten
Was ist ein "richtiger" MBA?

Der Master of Business Administration ist kein BWL-Studium "light". Und bei der Ausbildung der Manager von morgen geht es ganz anders zu als an einer deutschen Uni.

Im Prinzip ist alles ganz einfach: Der Master of Business Administration, kurz: MBA, ist ein ein- bis zweijähriger Aufbaustudiengang, der Leute mit mehrjähriger Berufserfahrung für Führungsaufgaben in Unternehmen fit machen soll.

Postgradual - also für Menschen mit einem abgeschlossenen Erststudium und praxisnah - also kein theorielastiges, wissenschaftliches Studium. International und intensiv. Der MBA ist damit gerade kein Spezialisierungsstudiengang, sei es in Marketing oder Medienmanagement, sei es in Finanzen oder Führung. So weit, so gut.

Die Realität ist natürlich vielfältiger. MBA ist nicht gleich MBA, und selbst in der US-amerikanischen Top-Liga gibt es zwischen einzelnen Business Schools - sagen wir: Harvard und Kellogg - erstaunliche Unterschiede. Ganz zu schweigen von den vielen MBA-Programmen auch und gerade in Deutschland, die sich MBA nennen, aber keine "richtigen" MBA-Programme sind.

Diese Handelsblatt-Beilage versucht darzustellen, was von einem "richtigen" MBA zu erwarten ist. Oder anders gesagt: Was sollte drin sein, wenn MBA drauf steht.

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