Executive MBA-Programme erfreuen sich wachsender Beliebtheit
Europa hat aufgeholt

Schon seit geraumer Zeit muss nicht mehr notwendigerweise in die USA zu gehen, wer einen guten MBA machen will. Zwei, drei Dutzend Angebote in Europa stellen eine echte Alternative auch zu den führenden US-Business Schools dar.

Nachdem sie sich in der Gründungsphase naturgemäß an den US-amerikanischen Vorbildern orientiert hatten – oder sogar wie INSEAD oder IESE mit US-Hilfe zum Leben gebracht wurden –, haben die Europäer mittlerweile durchaus eigene MBA-Spielformen entwickelt, wenngleich die an der Harvard Business School entwickelte Fallstudien-Methode auch in Europa Standard ist und nach wie vor ständig auf die neuesten Management-Moden jenseits des Atlantiks geschielt wird.

Zwei große Unterschiede gibt es zwischen europäischen und US-amerikanischen MBA-Programmen. Das „typische“ europäische Programm dauert nur ein Jahr, während das US-amerikanische „Modell“ zweijährig ist. Ausnahmen wie die London Business School (21 Monate) bestätigen die Regel; das Programm an der Rotterdam School of Management (RSM), einer weiteren führenden europäischen Schule, dauert 15 Monate. Indirekt mit diesem Unterschied verbunden ist auch der Altersdurchschnitt der MBA-Studenten. Teilnehmer in US-Programmen sind tendenziell jünger und haben weniger Berufserfahrung. An europäischen Business Schools liegt der Altersdurchschnitt bei 30 Jahren und darüber, und es ist nicht ungewöhnlich, auf Teilnehmer zu treffen, die altersmäßig nahe an der 40er-Marke liegen. Für diesen Personenkreis eignen sich auch besonders die berufsbegleitenden (Executive-)MBA-Programme, die in Europa einen wahren Boom erleben. Sie erlauben den Teilnehmern, im Beruf zu bleiben, bedeuten aber auch eine immense zeitliche Belastung. Anders ausgedrückt: Wer ein Executive-MBA-Programm absolviert und die übliche Zeitbelastung eines deutschen Managers hat, der kann für zwei Jahre Freizeit (und Familienleben) vergessen.

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