Executive-MBA-Programme sind keinesfalls immer die beste Lösung
Nicht für jede Karriere

Das Angebot ist verführerisch: Statt für ein oder gar zwei Jahre Job und Wohnung aufzugeben, um in Europa oder den USA an einer Business School einen Vollzeit-MBA zu machen, bieten so genannte Executive MBA-Programme Managern im Job die Möglichkeit, berufsbegleitend an den begehrten Titel zu kommen.

Der Markt für einen Executive Master of Business Administration boomt und wächst schneller als das Angebot an Vollzeit-Programmen. Kein Wunder auch, dass Executive-Programme gerade in Deutschland sehr beliebt sind. Deutsche MBA-Interessenten sind tendenziell älter als ihre ausländischen Kollegen, da sie später Abitur machen und deutlich länger für das Erststudium brauchen. Wer sich dann nach einigen Jahren im Job für einen MBA entscheidet, ist oft eher Mitte 30 als Ende 20.

Doch Vorsicht ist geboten. Was in der Theorie so wunderbar aussieht, könnte sich in der Praxis leicht als Milchmädchenrechnung erweisen. Denn wie bei jedem MBA gilt: Das Studium ist nur so gut, wie die Job-Perspektiven, die es eröffnet.



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Lange Zeit haben sich die meisten guten Business Schools weltweit sogar geweigert, überhaupt Teilzeit-MBA-Programme anzubieten. Die Begründung ist einfach: Ein MBA-Studium lebt von der persönlichen Erfahrung, von dem Austausch mit den anderen Studenten, auch von der Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren. Das erfordert Zeit und Präsenz, die ein Teilzeit-Programm eben nicht bieten kann. Bis heute bieten etwa die US-amerikanischen Top-Schulen Harvard und Tuck deshalb keine berufsbegleitenden Teilzeit-Programme an.

Unter dem Druck des Marktes haben aber immer mehr Schulen ihre Widerstände aufgegeben, so dass die meisten Top-Schulen weltweit heute sowohl einen Vollzeit- als auch einen Executive MBA im Angebot führen.

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