Executive MBA-Programme unterscheiden sich in Aufbau, Inhalt und Kosten
Wo die wichtigsten Programme laufen

Die Zahl der in Europa angebotenen Executive MBA-Programme ist in den letzten Jahren ähnlich wie bei den Vollzeit-MBA-Programmen beständig gestiegen. Eine gewisse Konfusion herrscht in der Namensbezeichnung.

cmo DÜSSELDORF. Während die Verwendung des Begriffs „Executive“ darauf abzielt, dass dies Programme für gestandene Manager jenseits der 35 mit oft zehnjähriger Berufserfahrung sind, unterstreicht „part time MBA“ den berufsbegleitenden Charakter.

Auch inhaltlich ist die Bandbreite groß, so dass sich nur wenige verbindliche Standards definieren lassen. Ein Unterschied zu Vollzeit-MBA-Programmen besteht auch in der Karriereausrichtung der Teilnehmer: Während viele Teilnehmer von Vollzeit-Programmen einen Job-Wechsel anstreben, geht es Managern in Executive-Programmen in der Regel um den Aufstieg im Unternehmen, bei dem sie beschäftigt sind. Hier eine Auswahl der besten in Europa angebotenen Programme:

Chicago in Europa

Bereits seit 1994 bietet die University of Chicago Graduate School of Business ihren Executive MBA auch in Europa an. Nachdem sie mehrere Jahre in Barcelona beheimatet war, ist sie in diesem Jahr nach London umgezogen. Das sich über 21 Monate erstreckende Programm startet jeweils im Juni, die Bewerbungsfrist beginnt am 1. Dezember. Etwa 80 Studenten mit durchschnittlich zehn bis zwölf Jahren Berufserfahrung werden zugelassen, davon 80 bis 85 Prozent Männer. Das Programm besteht aus 16 einwöchigen Präsenzblöcken, in denen dieselben Dozenten wie in Chicago unterrichten. Zwei dieser Blöcke finden in Chicago statt, ein weiterer auf dem Chicago GSB-Campus in Singapur. Die Studiengebühren für das laufende Programm liegen bei 53 800 Pfund.
»http://gsb.uchicago.edu/

London Business School

Ebenfalls kontinentübergreifend ausgerichtet ist die London Business School mit ihrem „EMBA-Global“. Das 20-monatige Programm wird zusammen mit der Columbia Business School in New York durchgeführt und ist ein echtes „Jet Set-Programm“: Die Teilnehmer besuchen abwechselnd Programmblöcke in London und New York. Trotz der mit 115 000 US-Dollar fast astronomisch anmutenden Programmkosten, zu denen noch einmal nicht unerhebliche Reisekosten kommen zieht das Programm fast 70 Teilnehmer an. Das Durchschnittsalter liegt bei 32 Jahren. Die Absolventen erhalten den MBA-Titel beider Schulen. Neben dem „EMBA-Global“ bietet die London Business School noch einen „normalen“ Executive MBA an, der allerdings für Deutsche nur bedingt interessant ist, weil er jedes zweite Wochenende in London stattfindet. Der Preis für das 20-monatige Programm liegt bei 42 500 Pfund.
»www.london.edu

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