Financial Times-Rangliste
Deutsche Executive MBA-Programme im Aufwind

Wenig Bewegung auf den vorderen Plätzen gibt es auf der soeben publizierten Financial Times-Rangliste der besten berufsbegleitenden Executive MBA-Programme weltweit. Mit Ausnahme der französischen Top-Schule Insead (Platz 9), die in diesem Jahr zum ersten Mal auf diesem Ranking erscheint, fanden sich alle Schulen der Spitzengruppe auch im letzten Jahr schon unter den Top 10.

Das Financial Times EMBA Ranking, das vor allem Karrierefortschritte und Gehaltssprünge misst und in diesem Jahr zum 7. Mal erscheint, stellt das einflussreichste Ranking dieser Art in Europa dar. Referenzgröße für das EMBA-Ranking 2007 ist der Absolventenjahrgang 2004. Ein ähnliches Ranking veröffentlicht das US-Wirtschaftsmagazin „Business Week“.

Glaubt man der Financial Times, dann ist es das von der US-amerikanischen Kellogg School of Management zusammen mit der Hong Kong University of Science and Technology Business School gemeinsam angebotene EMBA-Programm, das derzeit international am meisten wert ist (und den Absolventen ein Durchschnittsgehalt von 315000 US-Dollar verspricht).

Überhaupt ist die US-Schule Kellogg der große Sieger dieses Jahres. Der Executive MBA, den die Business School der Northwestern University in Chicago allein ohne internationalen Partner anbietet, landet auf Platz 13 (Vorjahr 10). Das Programm, das Kellogg zusammen mit der WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar (bei Koblenz) durchführt, findet sich auf Platz 12 (Vorjahr 13), das Kooperationsprogramm mit der kanadischen Business School Schulich in Toronto auf Platz 17.

Die Sektkorken knallen lassen kann neben der WHU mit der Gisma Business School in Hannover noch ein weiterer deutscher Anbieter. Der gemeinsam von Gisma, ihrer US-Partnerhochschule Purdue, der niederländischen TiasNimbas Business School und der Central European University in Budapest (Ungarn) durchgeführte „International Masters in Management“ liegt noch vor Kellogg/WHU auf Platz 11. Relativ gut schneiden auch der „European Executive MBA“ der ESCP-EAP (Platz 22) ab, die u.a. auch in Berlin aktiv ist, sowie der „Essec & Mannheim Executive MBA“ (Platz 26), ein Kooperationsprojekt der Mannheim Business School der Universität Mannheim und der Essec Business School in Paris.

Grundsätzlich bestätigt auch dieses Ranking die Regel, dass sich Anbieter von Executive MBA-Programmen, die über kein „richtiges“ Vollzeit-MBA-Programm verfügen, nicht erfolgreich am Markt durchsetzen können.

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