Frankfurt kündigt Vollzeit-MBA an
Goethe überrascht

Auch Goethe folgt dem Trend. In den nächsten Wochen wird die Business-School der Universität Frankfurt den Aufbau eines eigenen Vollzeit-MBA-Programms bekanntgeben. Das erfuhr das Handelsblatt vorab.

"Wir wollen mit unserem Vollzeit-MBA 2009 starten, vielleicht sogar schon 2008", erklärt Professor Mark Wahrenburg, Dean der Goethe Business School. Vorbehaltlich des "Go" des Fachbereichsrates und anderer Gremien der Universität Frankfurt soll die Entscheidung Ende Oktober spruchreif sein.

Bislang ist die Goethe Business School mit dem "Duke Goethe Executive MBA" am Markt vertreten, einem berufsbegleitenden MBA-Programm, das sie zusammen mit der Fuqua School of Business der US-amerikanischen Duke University anbietet. Allerdings sind die Frankfurter hier klar die Junior-Partner.

Wie die Konkurrenten WHU, Universität Mannheim u.a., die das MBA-Know-how auch erst einmal bei einem ausländischen Partner lernen mussten, fühlt man sich in Frankfurt jetzt anscheinend stark genug, sich an einen eigenen MBA zu wagen.

Die Ankündigung erstaunt umso mehr, als der Goethe Business School erst kürzlich ihr Managing Director abhanden gekommen war. Ulrich Winkler, der wesentlichen Anteil am bisherigen Erfolg hat und mit Wahrenburg eine Art Doppelspitze bildete, wechselte zur lokalen Konkurrenz, der Frankfurt School of Finance and Management.

Wahrenburg will nun die Lasten auf mehr Schultern verteilen. "Es wird in Zukunft ein Management-Board mit zwei Associate Deans und zwei Mitgliedern der Geschäftsführung geben."

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