Fünf Eckpunkte bringen Klarheit
Was ist ein (guter) MBA?

Nur zweifelhafte MBA-Anbieter behaupten, dass man eigentlich gar nicht so genau sagen könne, was ein MBA sei. Das sind meist jene, die selbst die Grundvoraussetzungen nicht erfüllen und Etikettenschwindel betreiben wollen.

Dabei herrscht bei allen Unterschieden und Spielformen international relativ Einigkeit über die wesentlichen Eckpunkte: Der Master of Business Administration (MBA) ist ein postgradualer Studiengang, der mehrjährige Berufserfahrung voraussetzt und für eine General-Management-Position fit machen soll. Er ermöglicht den beruflichen Sprung von einer Spezialisten- auf eine (Geschäfts-)Führungsposition. Und da solche Aufgaben in einer „globalisierten“ Wirtschaftswelt naturgemäß international sind, ist der MBA (meistens) englischsprachig und international.

Postgradual Der MBA setzt ein abgeschlossenes Erststudium voraus. Dabei haben die meisten Teilnehmer nicht Wirtschaft (BWL, VWL) studiert. Ideal ist der MBA für Ingenieure und Geisteswissenschaftler, denen das Rüstzeug für eine Management-Position fehlt.

Mehrjährige Berufserfahrung Innerhalb eines MBA-Programms lernt man genauso viel von den anderen Teilnehmern (peer learning) wie von den Dozenten. Das ist der große Unterschied zu einem „normalen“ Hochschulstudium. Dieser Austausch funktioniert aber nur, wenn die Teilnehmer ausreichend Berufserfahrung haben.

General Management Der MBA ist kein Fachstudium. Er soll es ermöglichen, Führungsaufgaben in Unternehmen wahrzunehmen, also auch zu verstehen, wie die verschiedenen Bereiche (Marketing, Finanzen etc.) miteinander korrespondieren, Strategien für das Gesamtunternehmen zu entwickeln und Menschen zu führen, die die Fachkompetenz besitzen, die einem selbst fehlt.

Persönlichkeitsbildend Viel mehr als zur Aneignung von (Fach-)Wissen trägt ein MBA zur Persönlichkeitsbildung bei, zum Verständnis, was ein Manager eigentlich tut, wie er agiert und wirkt und wie man selbst agiert und wirkt. Entwicklung von Leadership-Potenzial ist gegenwärtig ebenfalls sehr in Mode.

International Gute MBA-Programme mischen Studenten aus aller Herren Länder. Allein die Notwendigkeit, mit zum Teil sehr unterschiedlichen Mentalitäten in Teams zusammenzuarbeiten, hat einen erstaunlichen Lerneffekt.

Gute Business Schools lassen sich im Übrigen nicht nur an der internationalen Zusammensetzung ihrer Studenten, sondern auch der Dozenten erkennen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%