Harald Wilke über sein Studium an der IE
Rückblick auf ein Jahr Madrid

Die Nächte der spanischen Hauptstadt sind legendär - auch bei MBA-Studenten. Harald Wilke, 30, studierte BWL in München. Für sein MBA-Studium am Instituto de Empresa (IE) in Madrid kündigte er seinen Job als Consultant bei PriceWaterhouseCoopers (PwC) in Düsseldorf.

Hoch motiviert und voller Vorfreude, aber auch ein wenig ehrfürchtig vor der kommenden Arbeitslast bin ich Anfang November 2004 mit rund 240 Studenten in das internationale MBA-Programm am Instituto de Empresa (IE) in Madrid gestartet.

Die erste Woche war geprägt von Workshops, die dazu gedacht waren, die Kommilitonen näher kennen zu lernen und uns auf das Arbeiten und Lernen in Kleingruppen vorzubereiten. Denn gleich zu Beginn wurden wir in vier Klassen unterteilt, die wiederum in Arbeitsgruppen aufgeteilt sind, in denen wir den jeweiligen Term verbringen.

Der allgemeine Arbeitstag am IE startet für mich nach einem 20 minütigen Fußmarsch um 9 Uhr mit der ersten Unterrichtseinheit. Die Einheiten sind jeweils 90 Minuten lang. Nach den ersten beiden Einheiten haben wir um 12 Uhr eine halbe Stunde Pause für z.B. einen "cafe con leche" in der Nähe der Uni. Darauf folgt eine Stunde Gruppenarbeit und die letzte Unterrichtseinheit, die den offiziellen Teil des Tages um 15 Uhr beendet.

Danach geht es meistens zum "Mittagessen", entweder nach Hause, in eine Bar oder ein Restaurant um die Ecke. Einer der Vorteile des IE ist, dass es mitten im Finanzzentrum von Madrid - am nördlichen Rand des Zentrums - liegt und man so in unmittelbarer Nähe eine große Auswahl Restaurants oder Tapas-Bars hat.

Das Überstehen der ersten gemeinsamen Woche wurde gebührend mit einer ordentlichen Party gefeiert. Wenn man unter der Woche versucht hatte, sich die jeweiligen Namen der Kommilitonen zu merken, so habe ich spätestens nach dem zweiten Bier und dem zwanzigsten "What's your name?" bzw. "Where are you from?" aufgegeben und war einfach nur beeindruckt, woher all die Mitstudenten kommen und welch unterschiedlichen Hintergrund die jeweiligen Leute haben.

Die zweite Woche gab uns dann schon einen guten Vorgeschmack, was uns das ganze Jahr über erwartet. In den Fächern Organisational Behaviour, Entrepreneurship, Marketing, Financial Accounting, Quantitative Methods etc. waren die ersten Gruppenarbeiten und Case Studies zu erstellen bzw. einzureichen, natürlich die diversen zu lesenden Kapitel und Artikel nicht zu vergessen.

Ich muss sagen, dass ich wirklich zufrieden sein konnte mit meiner Arbeitsgruppe des ersten Terms. In meiner Gruppe waren Griechenland, Portugal, Wales, Spanien, die USA, Italien und natürlich Deutschland vertreten. Neben dem gemeinsamen Spaß hat die Zusammenarbeit bei den diversen Gruppenarbeiten sehr gut funktioniert.



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