Indien
Wirtschaftsboom dämpft Nachfrage nach MBA

Nicht nur in den USA klagen die Direktoren der Business Schools über sinkende Bewerberzahlen, auch in Indien ist die Nachfrage nach MBA-Programmen gesunken - dieses Jahr bisher um ein Drittel. Während die Amerikaner dafür hauptsächlich die unsichere Wirtschaftslage verantwortlich machen, sehen die Inder den Grund gerade im indischen Wirtschaftsboom.

Indische Bildungsexperten erklären das folgendermaßen: Das Interesse an der MBA-Ausbildung verhält sich antizyklisch. Bei schlechter Konjunktur, wirtschaftlichen Krisen und hoher Arbeitslosigkeit wollen mehr potentielle Studenten den MBA erwerben. Boomt die Wirtschaft hingegen, ist es einfacher Jobs zu finden.

IT-Profis und Ingenieure seien in der Industrie heiß begehrt, sagt Dr. A. K. Sengupta, Direktor der indischen Management-Schule SIES in Mumbai. Daher sähen viele Studenten keine Notwendigkeit, ihr Profil durch einen MBA-Abschluss aufzuwerten und ihre Karriere für zwei Jahre zu unterbrechen. Das hat auch die SIES zu spüren bekommen: Zum Common Entrance Test (CET) sind dieses Jahr lediglich 21 000 Bewerber erschienen, vergangenes Jahr waren es noch 32 000.

Weitere Informationen unter: http://timesofindia.indiatimes.com/articleshow/794356.cms

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