Interview
"Ein guter MBA zahlt sich auch finanziell aus"

Business-School-Absolventen haben bei dem Beratungsunternehmen Boston Consulting Group beste Karrierechancen. Just Schürmann, verantwortlicher Geschäftsführer im Bereich Recruiting, erklärt die Gründe.

HB: BCG gehört zu den größten MBA-Recruitern. Warum sind Sie so scharf auf Business-School-Absolventen?

Schürmann: Zunächst einmal: Ein hervorragender Diplom-Ingenieur der TU Karlsruhe ist bei uns genauso willkommen wie ein Insead-Absolvent mit Dean s List Award. Gleichwohl können MBA-Kandidaten natürlich mit vielen Vorzügen punkten: Sie haben in einem internationalen und leistungsorientierten Umfeld eine sehr praxisnahe Ausbildung absolviert und sind es gewohnt, Fragestellungen in interdisziplinären Teams zu bearbeiten. Wegen der hohen Zugangshürden an den Business Schools haben sie in der Regel überdurchschnittliche Studienleistungen erbracht.

Was können MBA-Absolventen, was andere nicht können?

Sie sind in Team- und Projektarbeit geübt, wissen, wie man Aufgaben strukturiert. Üblicherweise haben sie vor ihrem MBA auch bereits einige Jahre Berufserfahrung gesammelt. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass MBA-Absolventen ihren Standpunkt vor einer größeren Gruppe souverän vertreten können. Die anspruchsvollen Falldiskussionen mit Kommilitonen und Professoren sind offensichtlich eine gute Schule. In den MBA-Kursen kommen Menschen mit sehr unterschiedlichen Fach- und Erfahrungshintergründen zusammen - sie lernen, unterschiedliche Perspektiven zu respektieren und zu schätzen.

Wie viele MBAler stellt BCG pro Jahr ein?

In Deutschland sind es im Schnitt 15 MBA-Absolventen pro Jahr. Hinzu kommen noch einige bereits bei uns angestellte Berater, die von uns unterstützt eine Auszeit für einen MBA nehmen. In unseren US-Büros, wo MBA-Recruiting eine andere Tradition hat, liegt der Anteil sicher höher.

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