Interview mit Zhu Jiangyan
Eine Chinesin in Leipzig

Die Qualität eines MBA-Programms bemisst sich nicht zuletzt an der Internationalität seiner Studenten. Nicht ohne Grund bewerten maßgebliche Business School-Rankings die Schulen daher auch nach der internationalen Zusammensetzung ihrer Studenten. Nur wenige deutsche MBA-Anbieter können da mithalten.

Warum kommen Ausländer für ihr MBA-Studium nach Deutschland? Die Chinesin Zhu Jiangyan erzählt, warum sie ihren MBA ausgerechnet an der Handelshochschule Leipzig (HHL) macht. Die 28-Jährige wuchs in Peking auf, wo sie ebenfalls Internationalen Handel studierte und zwei Jahre in der Marketing-Abteilung eines deutschen Unternehmens arbeitete.

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Welch eine Idee, seinen MBA ausgerechnet in Deutschland zu machen. Aufstrebende Chinesen gehen für den MBA doch nach Amerika oder an die London Business School.

Zhu: Es stimmt, dass Chinesen bei einem Auslandsstudium zuerst an die USA oder Großbritannien denken. Ein Grund dafür ist ganz einfach die Sprache. Englisch ist die erste Fremdsprache in China, und so ist es normal, dass ein englischsprachiges Land die erste Option für ein Auslandsstudium ist. Ein zweiter Grund ist, dass angelsächsische Universitäten und Business Schools in China ganz einfach bekannter sind. Ich persönlich glaube aber, dass man sich mehr Zukunftschancen eröffnet, wenn man die richtige Schule für sich selbst auswählt.

Wie kam es zum Interesse an Deutschland als Studienland?

Zhu: Ich glaube, mein Interesse an Deutschland entstand vor allem durch den Kontakt, den ich in China mit dem Land hatte. Deutschland gehört zu den größten Investoren im Reich der Mitte, und mehr und mehr bekannte deutsche Unternehmen eröffnen dort Niederlassungen und Tochterunternehmen. Deutsche Unternehmen werden dort wegen ihrer Fairness und Vertrauenswürdigkeit sehr respektiert. Ich habe in China für ein deutsches Unternehmen gearbeitet und würde nach meinem MBA-Studium gerne auch wieder für eine deutsche Firma arbeiten.

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