Iris Springer erklärt den Wert des MBA
Firmenbewertung ist eine Kunst

Iris Springer machte ihren MBA an der Rotterdam School of Management (RSM Erasmus) und ist heute Investmentbankerin bei Citigroup in London. Dem Handelsblatt erklärt sie, was sie beim MBA in "Finance" gelernt hat.

Finance? Als Diplom-Bauingenieurin sah ich Finance eher gelassen entgegen - angewandte Mathematik - dachte ich mir und war gar nicht zu weit von der Wahrheit entfernt...Ohne Zweifel habe ich während meines MBA-Studiums ein solides Finance-Fundament erbaut, auf welches ich tatsächlich tagtäglich zurückgreife - auch wenn sich mittlerweile der doch eher theoretische Approach des MBA's mit einer Menge praktischer Erfahrung durchmischt hat: Firmenbewertungen, Capital Asset Pricing Model, Weighted Average Cost of Capital, Discounted Cash Flow Analysis...und nicht zu vergessen die wichtigsten drei Sachen, welche mir an der Rotterdam School of Management (RSM) sehr erfolgreich vermittelt wurden:
a) "Firmen zu bewerten ist keine Wissenschaft, sondern Kunst (Valuation is not science but an art)" b) "Cash is King."
c) Auch in Finance gilt: "Supply meets demand"



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Zunächst war ich zugegebenerweise leicht verwirrt von all diesen Konzepten, allerdings wurde mir als Investmentbanker vieles ziemlich schnell klar:

1. Gewinn ist gut und schön - allerdings ist Cash Flow tatsächlich das Einzige, was zählt, insbesondere für Firmenbewertungen. Eine Firma kann auf dem Papier viel Gewinn machen, wenn allerdings der Cash Flow nicht stimmt, und es mit der Liquidität hapert, dann nützt auch der "Gewinn" nicht viel. Deshalb schauen wir für Bewertungsrechnungen auch auf den so genannten "Free Cash Flow", das heißt den Cash Flow, der wirklich zur Verfügung steht - sowohl für Aktionäre als auch Kreditgeber.

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