Mächtige Frauen
Power-Frauen mit MBA

Einmal im Jahr kürt das einflussreiche US-Magazin Forbes die mächtigsten Frauen der Welt. Neben einigen Politikerinnen an den Schaltstellen der Macht finden sich im Ranking ausnahmslos Top-Managerinnen, viele von ihnen haben einen MBA. Wer wirklich etwas zu sagen hat.

HB. Nichts scheinen Amerikaner so zu lieben wie Rankings, diese Ranglisten der Besten, Reichsten, Schönsten und Erfolgreichsten. Ob Time oder Newsweek, Forbes, Fortune oder Business Week, keines der großen amerikanischen Magazine kommt ohne solche Rankings aus - zur Freude der Leser und Steigerung der Auflagen.

Man mag über diesen "Nationalsport" schmunzeln, seriös-deutsch oder gar wissenschaftlich ist das nicht, aber eine gewisse Aussagekraft hat es immer. So auch die soeben erschienene Forbes-Liste der "100 most powerful Women in the World". Das einflussreiche US-Wirtschaftsmagazin bringt diese Liste der mächtigsten Frauen der Welt zum vierten Mal; zum dritten Mal in Folge gewinnt Bundeskanzlerin Angela Merkel, weit vor Hillary Rodham Clinton (Platz 28) übrigens, die doch in den vergangenen Monaten geradezu unübersehbar in den Medien war.

Weitere Frauen an den Schaltstellen der politischen Macht sind die philippinische Präsidentin Gloria Arroyo (41), die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet (25), Noch-First Lady Laura Bush (44), die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation Margaret Chan (84), die neuseeländische Premierministerin Helen Clark (56), die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez (13), die finnische Präsidentin Tarja Halonen (71), die liberianische Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf (66), Valentina Matviyenko, die Gouverneurin von St. Petersburg (31), Nancy Pelosi, die Vorsitzende (Speaker) des US-Repräsentantenhauses (35), die ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko (17) und - wenn man will - die Königinnen von Großbritannien und Jordanien.

Die übrigen Frauen auf der Liste sind praktisch ausnahmslos Top-Managerinnen in Unternehmen, denn Macht definiert Forbes als Mischung aus öffentlicher Sichtbarkeit gemessen in Medienerwähnungen und wirtschaftlichem Gewicht. Kurz gesagt: Wer wirklich etwas zu sagen hat, der zählt.

Hier wird das Forbes-Ranking interessant. Denn wie eine Handelsblatt-Auswertung der diesjährigen Rangliste zeigt, haben 21 der 100 mächtigsten Frauen, also ein Fünftel, einen MBA, wenn man die Politikerinnen abzieht, wären es fast ein Drittel. Hypothese: Im weltweiten Maßstab bedeutet der MBA für Frauen tatsächlich das Sprungbrett auf den Chefsessel. Beispiele:

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