Manager brauchen gute Fremdsprachenkenntnisse
Besseres Englisch!

Führungskräfte sollten daran arbeiten, ihre Fremdsprachenkenntisse zu verbessern - auch im Urlaub.

Der beste Weg, sich über Weiterbildung für die Karriere wetterfest zu machen, sind zweifellos Executive Programme namhafter Business Schools diesseits und jenseits des Atlantiks. Viele Top-Manager schwören darauf und bekunden, dass ein solches mehrmonatiges Programm beruflich eine der wichtigsten Erfahrungen ihres Lebens gewesen sei.

Die großen Business Schools haben inzwischen sehr spezifische, auf vielfältige Bedürfnisse ausgerichtete Angebote entwickelt. Der Schlüssel dabei ist, dass man im Gegensatz zum Universitätsstudium auf dem Campus mit Menschen zusammentrifft, die bereits ähnliche oder auch komplementäre Berufserfahrungen gesammelt haben. Dieser fachliche Austausch fernab der täglichen Hektik über Länder, - Funktions- und Branchengrenzen hinweg ist ausgesprochen fruchtbar und anregend.

Nun ist der zeitliche Aufwand - abgesehen von den doch erheblichen Kursgebühren - für Senior Executive Programme natürlich eine große Investition. Wer kann schon mehrere Monate opfern, um gänzlich in theoretische Fragestellungen einzutauchen?

Jenseits des Königwegs gibt es jedoch eine ganze Reihe praktischer Möglichkeiten, sich weiterzubilden und damit die Aussichten auf die nächste Sprosse der Karriereleiter zu steigern. In diesem Zusammenhang denke ich in erster Linie an die Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse.

Es hat mich vor einigen Tagen sehr gewundert zu lesen, dass nahezu 100 Prozent der deutschen Führungskräfte angeben, ihr Englisch sei gut bis sehr gut. Diese Selbsteinschätzung entspricht leider nicht meiner täglichen Erfahrung. Gerade bei Managern, die beruflich nicht regelmäßig gezwungen sind, auf Englisch zu kommunizieren, lässt die Sprachbeherrschung zu wünschen übrig.

Mein Tipp: Lesen Sie Business Week oder die britische Financial Times und schalten Sie CNN ein - oder lesen Sie Ihre private Literatur in der englischen Originalfassung. Das schult nicht nur den passiven Wortschatz, sondern erweitert auch die Perspektive.

Viele Dinge, und dies gilt nicht nur für Wirtschaftsnachrichten, gewinnen bei der Betrachtung aus einem anderem Winkel ganz neue Facetten.

Dies gilt natürlich auch für Dritt- und Viertsprachen. Das in jungen Jahren erworbene Spanisch oder Französisch lässt sich mit Filmen in Originalsprache oder mit Urlauben, die man nicht nur am Strand verbringt, leicht auffrischen. Fremdsprachgewandtheit ist in einer globalen Wirtschaft bei der Vergabe von Toppositionen definitiv ein Pluspunkt.

Apropos Urlaub: Viele Führungskräfte nutzen die schönsten Wochen des Jahres, um dem Drang, Bücher zu lesen, nachzugeben. Natürlich verständlich, die Zeit zur Lektüre von Fachzeitschriften zu verwenden, wäre indes nützlicher. Viele Naturwissenschaftler, Ingenieure und Geisteswissenschaftler, die den Weg ins Management gegangen sind, haben seit dem Studium oder nach den ersten Berufsjahren keinen inhaltlichen Kontakt mehr zu ihrem Fach. Die Lektüre von Fachzeitschriften kann hier Abhilfe schaffen. Und sich mit seinem angestammten Fach wieder einmal auseinanderzusetzen, macht sicherlich auch Spaß.

Ein letzter praktischer Hinweis: Ein moderner, zukunftsorientierter Manager sollte in der Lage sein, das Internet in der Tiefe zur Informationsgewinnung zu nutzen. Einmal pro Woche eine Stunde lang ein bestimmtes Thema selbst im Internet zu recherchieren und sich dabei autodidaktisch beim Umgang mit diesem Tool zu verbessern, sollte heute zum Standard von Managern gehören.

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