Marktwert in Deutschland noch uneinheitlich
MBA: Das letzte Wort haben die Arbeitgeber

Einen MBA macht man nicht zum intellektuellen Vergnügen. Sein Wert ist letztlich nichts anderes als sein Marktwert, das heißt das Gehalt, das ein potenzieller Arbeitgeber Absolventen dieser oder jener Business School zu zahlen bereit ist.

Leider liegen die Dinge für deutsche MBA-Absolventen schwieriger als anderswo, da der MBA in Deutschland Neuland ist und Unternehmen mit Absolventen daher nur vergleichsweise wenige Erfahrungswerte haben.

In den Stammländern des MBA, in den USA und Großbritannien, lässt sich ziemlich genau sagen, was der MBA wert ist. Schulen und Rankings wissen relativ verlässlich auszuweisen, wie viel welche Branche den Absolventen von Harvard oder Wharton, von Cranfield oder Ashridge zahlt.

Für Deutsche sind aber selbst solche Angaben nur Anhaltspunkte, denn der deutsche Absolvent einer US-Business-School kann nicht einmal sicher sein, dass ihm - in den USA - das gleiche Gehalt und die gleiche Karriere winken wie seinem US-amerikanischen Kommilitonen.

Es ist auch wichtig zu verstehen, dass der MBA gleichsam quer zur Einstellungspraxis und Karriere-Logik der meisten deutschen Unternehmen liegt. Wo ordnet sich der MBA im Verhältnis zu den Königswegen Traineeprogramm und Vorstandsassistenz ein? Wie viel zählt er im Vergleich zum prestigereichen Doktortitel, der bei deutschen Vorständen so gerne auf der Visitenkarte prangt?

Auch wenn sich sagen lässt, dass der MBA (einer guten Schule) in Deutschland in den letzten Jahren an Marktwert gewonnen hat, so ist das Bild doch im besten Fall uneinheitlich, um nicht zu sagen: konfus. Viele deutsche Personaler wissen schlicht (noch) nicht, wie sie MBA-Absolventen einordnen sollen.

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