MBA an der IESE
Nachgefragt bei... Dogan Gündogdu

Was bringt einen Türken dazu, ausgerechnet an einer von dem sehr katholischen Opus Dei kontrollierten Business School einen MBA zu machen?

Als ich mich auf die Suche nach einer MBA-Schule machte, hatte ich folgende Kriterien: Die Schule sollte auf den Rankings eine Spitzenposition haben und mir internationale Karrieremöglichkeiten bieten. Dass IESE auch die Möglichkeit zu einem bilingualen (Englisch, Spanisch) Studium bot, war ebenfalls sehr wichtig.

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Wie stark spürbar ist der Einfluss von Opus Dei an IESE?

Ich persönlich habe keinen Einfluss gespürt. Ich halte es aber für sehr wichtig, dass eine Business School bestimmte ethische Grundsätze vertritt. Es sollte nicht nur um Karrieremöglichkeiten gehen, sondern auch um ethische Werte wie Gesellschaft und Familie. Als Muslim hatte ich keine Nachteile während meines MBA-Studiums.

Und wie "spanisch" ist IESE?

Ich würde sagen, IESE ist ein Mix aus 40 % international und 35 % Spanien und 25 % Lateinamerika. Nach meinem MBA-Studium dort hatte ich dass Gefühl, dass ich fast überall auf der Welt im Management arbeiten könnte.

Wenn Sie von heute zurück auf Ihr MBA-Studium an IESE blicken, was hat Ihnen das Studium gebracht?

Erstens hatte ich die Möglichkeit, Grundwissen über das Geschäftsleben durch case studies (Fallstudien) zu erlernen. Zweitens hatte ich die Möglichkeit, durch den ständigen Austausch mit Studienkollegen sehr viel über andere (manchmal bessere) Perspektiven und Denkweisen aus aller Welt kennen zu lernen. Und drittens hat es mir bessere Karrierechancen auf internationaler Ebene gebracht. Das IESE-Studium hat mich sehr stark beeinflusst und viel zu meiner persönlichen und beruflichen Entfaltung beigetragen. Und ohne die Unterstützung von Professor Nueno hätte ich mich nicht selbstständig gemacht.

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