MBA-Jahresrückblick – NIMBAS
NIMBAS: Erhebliche Unterschiede der Qualitätsstandards

A. What do you consider the most significant developments in MBA/management education and the international business school market as a whole this year?



1. Erhebliche Unterschiede der Qualitätsstandards führen verstärkt zur negativen Bewertung des Wertes von MBA Programmen.



Der MBA-Abschluss an den meisten FH und Unis unterscheidet sich kaum vom normalen BWL-Abschluss. Ein MBA wird häufig mit dem Master Abschluss verwechselt, der gleich an den BA anschliesst. Daher fehlt of jegliche Berufserfahrung. MBA ohne Berufserfahrung nach erstem Studienabschluss verfehlt sein Ziel. Es wird häufig zu viel theoretisches Wissen, statt praktischer Anwendung vermittelt. Es wird zu wenig auf Internationalität und der Entwicklung der "soft skills" geachtet Die Diskussion sollte weniger für/wider MBA , sondern verstärkt in Richtung Differenzierung von allgemeinen oder spezialisierten Masterprogramen zum MBA gehen.

2. Erhöhte Nachfrage nach berufsbegleitenden Programmen

3. Erhöhte Nachfrage nach "short Courses"

Dabei werden einzelne Aspekte, insb. Im Bereich "Leadership" und "Corporate Governance" verstärkt nachgefragt.

4. Trend zum "lebenslangen Lernen" - MBA ist ein Baustein im Rahmen kontinuierlicher Qualifizierung

Die starke Nachfrage von MBA-Absolventen nach dem Nimbas MSc in Corporate Governance (insbes. Executive Fast Track) sowie berufsbegleitenden Doktor-Programmen zeigt den Trend zu lebenslanger Qualifizierung auf Management-Level.

Die von Alt-Präsident Roman Herzog vehement vertretene These des lebenslangen Lernens spiegelt sich insbes auch in der Management-Ausbildung wider.

Ein anerkanntes Qualitäts-Programm bildet dabei die Basis.

Mit zeitlichem Versatz werden auf dieser generischen "General management" Ausbildung spezifische Module ergänzt wie z. B. MSc in Corporate Governance.

Für Manager, die versuchen den Widerspruch zwischen Spitzen-Forschung im Bereich des Managements mit der konkreten Praxisumsetzung im werden zunehmend berufsbegleitende Doctor of Business Programme interessant.

5. Praxisorientiertes Promotionsstudium für das Management (DBA) nun auch in Deutschland

Für promotionswillige Manager ist die Rückkehr an die Universität kaum möglich. Der DBA ist ein berufsbegleitendes Promotionsstudium. Er bietet einerseits Unterstützung zum akademischen wissenschaftlichen Arbeiten, andererseits aber auch die Möglichkeit, im eigenen Arbeitsbereich eine Doktorarbeit zu schreiben.

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