MBA-News

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Nationale Top-Schulen haben eigene Stärken: Eintrittstür zu nationalen Märkten

Sie gehören nicht zu den weltweiten Top Ten der Business Schools und sind doch die Manager-Schmieden ihrer Länder, oft mit erstklassigen Beziehungen zu den führenden Unternehmen und deren Managern, die sie oft selbst ausgebildet haben. Wirtschaftshochschulen wie Bocconi in Italien, HEC und Essec in Frankreich oder Iese (Barcelona/Madrid), Esade (Barcelona) und Instituto de Empresa (Madrid) in Spanien.

Auch sie versuchen, auf dem lukrativen Markt der Manager-Fortbildung Fuß zu fassen. Aber es muss schon einen guten Grund geben, warum ein deutsches Unternehmen Manager gerade hierher und nicht zu einer Top-Adresse schicken sollte. Der könnte die besondere Kenntnis des Landes sein.

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Deshalb überraschte das Handelsblatt diese Schulen mit der Frage, die ihnen so noch nicht gestellt worden war: Wären Sie in der Lage, für ein deutsches Unternehmen ein Programm "Understanding France (Italy/Spain/Latin America)" in englischer Sprache zu entwickeln? Und wenn ja, wären Sie auch fähig, dem Unternehmen bei der Entwicklung einer Markteintrittsstrategie zu helfen?

"Auch wenn wir so etwas noch nie gemacht haben, wären wir durchaus in der Lage, ein solches Programm für deutsche Unternehmen zu entwickeln", antwortet Joshua Kobb, Director of International Programs von HEC Paris. "Auch die Entwicklung einer Markteintrittsstrategie fällt in die Kompetenz von HEC. Wir könnten uns beispielsweise ein Programm mit individuellen Action Learning Projects vorstellen, wo jeder Teilnehmer an einem spezifischen Projekt arbeitet." Als führende französische Business School könnte HEC Paris auch seine exzellenten Kontakte zu französischen Unternehmen einbringen: "Wir könnten beispielsweise Unternehmensbesuche organisieren oder auch andere Networking-Gelegenheiten mit der französischen Geschäftswelt."