Neue Angebote in Medienmanagement
Mit dem MBA in die Medien

Immer mehr Business Schools bieten Programme in Medienmanagement an, sogar eigene "Medien-MBAs". Doch diese Angebote sind vor allem für die MBA-Schulen selbst lukrativ, schreibt Medienexpertin Lucy Küng.

Die vergangenen Jahre haben ein bemerkenswertes Wachstum an Managementprogrammen für die Medienindustrie gezeigt. Die Gründe sind vielfältig. Aber man kann vermuten, dass dieses Anwachsen sowohl mit dem einschneidenden Wandel der Medienindustrie selbst zu tun hat als auch mit der simplen Tatsache, dass die Medien in unserem täglichen Leben immer präsenter und damit auch wirtschaftlich wichtiger geworden sind.

Was einmal ein stabiler Wirtschaftszweig mit vertrauten, gut etablierten Produkten war, hat sich durch die Digitalisierung, das Internet, aber auch durch den demographischen Wandel und veränderte Lebensstile massiv verändert. Es gibt ständig neue Produkte und Marken - vom iPod, Handys, Big Brother, Gratiszeitungen (20 Minuten) über Harry Potter, Youtube bis zu Paris Hilton - und wir alle konsumieren immer mehr Medien.

So überrascht es nicht, dass sich angesichts dieser Entwicklung so viele Leute von der Medienindustrie angezogen fühlen und einen Einstieg in die Welt der Medien suchen. Diesem Wunsch sind auch die Business-Schools mit ihren neuen Programmangeboten gefolgt.

Tatsächlich geht der Ursprung dieses Trends schon bis in die achtziger Jahre zurück, als eine kleine Zahl von amerikanischen Business-Schools anfing, Medienmanagement-MBA-Programme anzubieten. Dazu gehören insbesondere Schulen, die in Städten mit großen Medienunternehmen beheimatet sind wie UCLA und USC Marshall in Los Angeles und Fordham, Stern, und Columbia in New York.

Eine bemerkenswerte Ausnahme ist die Kellogg School of Management in Chicago, deren Medienmanagement-Kurse zwei Kernkompetenzen nutzen: die Medill School of Journalism und Kelloggs Weltruf in Marketing.

Seite 1:

Mit dem MBA in die Medien

Seite 2:

Seite 3:

Seite 4:

Seite 5:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%