Neuer Principal
Henley blickt nach Deutschland

Mit neuer Führung geht das Henley Management College in’s neue Jahr. Ab dem 1. Januar 2005 übernimmt Christopher (Chris) Bones die Position des "Principal" der Business School.

Henley ist eine der in Deutschland aktivsten ausländischen Business Schools. Die Schule ist in Düsseldorf, Frankfurt am Main (in Kooperation mit der Hochschule für Bankwirtschaft) und München (in Zusammenarbeit mit der GfW/Universität der Bundeswehr) engagiert und bezeichnet sich selbst etwas marktschreierisch als "der in Deutschland führende Anbieter von MBA-Programmen".

In seinem ersten Interview mit der deutschen Presse äußert sich der designierte Henley-Chef zurückhaltend und will die Ablösung seines Vorgängers nicht kommentieren. Der 46-jährige Bones ist kein Akademiker, sondern kommt aus der freien Wirtschaft, wo er 22 Jahre lang für Shell, Diageo und zuletzt für Cadbury Schweppes tätig war.

Henley wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von britischen Geschäftsleuten als Fortbildungsstätte für Manager gegründet. Sie ist die einzige britische Business School, die ohne Anbindung an eine Universität auskommt. "Wir müssen unser Geld selbst verdienen – und gegebenenfalls auch für unsere Fehler bezahlen", sagt Bones.

Keinesfalls solle deshalb vom starken Praxisbezug des Henley-Programms abgegangen werden. "Wir sind eine Business School für Leute, die im Beruf stehen", erklärt Bones. "Und wir müssen das Programm in die Praxis tragen." Als eine seiner zukünftigen Aufgaben sieht er, "noch besseren Gebrauch der exzellenten Forschung an Henley für die Praxis zu machen".

Wachstumspotenzial sieht Bones für Henley vor allem auf dem europäischen Markt. "Wir sind eine europäische Business School". Damit verbunden ist auch die angestrebte Internationalisierung der Henley-Dozentenschaft.

Neben seinen MBA-Aktivitäten will Henley im nächsten Jahr erstmals auch mit Fortbildungsprogrammen für Manager in Deutschland aktiv werden. Ähnliches hatte jüngst auch die spanische Business School IESE angekündigt. IESE setzt auf München, Henley auf Düsseldorf.

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