Programme für Unternehmen
Das können andere besser

r Markt für Manager-Fortbildung ist lukrativ. Kein Wunder also, dass auch immer deutsche Hochschulen in dieses Geschäft drängen. Doch können sie es auch?

Fairerweise wird man konzedieren, dass noch einige Jahre vergehen werden, bis die deutschen Newcomer komplexe firmenspezifische Programme anbieten können, die international marktfähig sind. Aber was ist mit der vergleichsweise einfachen Aufgabe, für ein ausländisches Unternehmen ein "Doing Business in Germany"-Programm zu entwickeln - ein Thema, bei dem eine deutsche Hochschule ja einen natürlich Marktvorteil gegenüber ausländischen Konkurrenten besitzt?

Das Ergebnis einer Handelsblatt-Anfrage bei den wichtigsten Hochschulen in Deutschland ist zweigeteilt. Während die großen privaten Hochschulen wie EBS, ESCP-EAP, ESMT, Gisma, HFB, HHL oder WHU fast unisono antworten: "Das können wir auch", müssen praktisch alle staatlichen Universitäten passen.



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aus den wichtigsten Business Schools



Quasi stellvertretend für die Staatlichen erklärt Professor Norbert Herzig, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Uni Köln: "Wir hätten sicher Schwierigkeiten, da unsere Aufmerksamkeit der Umstellung auf Bachelor/Master und den nationalen und internationalen Akkreditierungen gilt."

Ein weiteres Problem zeigt Professor Oliver Günther, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin auf: "Im Prinzip könnten wir ein solches Programm machen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob eine öffentlich-rechtliche Einrichtung überhaupt die geeignete Organisationsstruktur für ein solches Dienstleistungsangebot ist. Es wäre also zu prüfen, ob man ein solches Angebot nicht effizienter über eine privatrechtlich organisierte Unternehmung abwickelt."

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