Statistiken über Absolventengehälter
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Einen MBA macht man nicht zum intellektuellen Vergnügen. Die Investition soll die berufliche Zukunft sichern, soll helfen, einen möglichst gut dotierten Job zu finden. Bei den meisten MBA-Rankings sind die Absolventengehälter deshalb ein wichtiges, ja vielleicht sogar das ausschlaggebende Kriterium.

Einen Master of Business Administration macht man - anders als möglicherweise andere Master-Programme - nicht zum intellektuellen Vergnügen oder aus wissenschaftlicher Neugier. Die Investition in einen oft sehr teueren MBA soll die berufliche Zukunft sichern, soll helfen, einen möglichst gut dotierten Job zu finden.

Damit lässt sich der Wert eines MBA-Programms auch an den Gehältern bemessen, die die Absolventen nach dem MBA-Studium erreichen.

Bei den meisten MBA-Rankings sind die Absolventengehälter deshalb ein wichtiges, ja vielleicht sogar das ausschlaggebende Kriterium. Legen die einen den Gehaltssprung vor/nach dem MBA-Studium zugrunde, betrachten die anderen die Durchschnittsgehälter einige Jahre nach dem MBA-Studium.

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Welche deutschen Unternehmen Interesse an MBA-Absolventen haben




"Business Week" beispielsweise befragt MBA-Absolventen nach ihrem Gehalt vor und nach dem MBA ohne Boni und sonstige Vergütungen, die aber gerade im Investmentbanking eine bedeutende Rolle spielen und basiert die Rangliste auf den Gehaltsmedian.

Die "Financial Times" hingegen unterzieht die statistischen Daten einer komplizierten Prozedur: Ihr Ranking gewichtet die Durchschnittsgehälter der letzten drei Absolventenjahrgänge, bereinigt die Daten aber um Unterschiede zwischen Wirtschaftssektoren. In einem getrennten Kriterien wird zusätzlich der durch das MBA-Studium ermöglichte Gehaltssprung erfasst. Auch die Economist Intelligence Unit (EIU) erfasst beide Informationen, gewichtet sie aber unterschiedlich.

Diese unterschiedlichen statistischen Vorgehensweisen erklären im Übrigen auch, warum sich die am Ende in den Rankingtabellen ausgewiesenen Gehaltsdaten für ein und dieselbe Schule unterscheiden können.

Immer jedoch sind diese Daten problematisch, weil gerade sie von den Schulen manipulierbar sind. Ranking-Statistiken erfassen nie wirklich einen ganzen Absolventenjahrgang, sondern beruhen auf einer Umfrage, und man darf annehmen, dass gerade die Absolventen, die kein "vorzeigbares" Gehalt erreichen, in ihnen nicht vorkommen. Gehaltsangaben von Absolventen sind zudem naturgemäß freiwillig und deshalb von unabhängiger Seite nicht verifizierbar.

Ein noch viel größeres Problem liegt aber darin, dass ein statischer Durchschnitt per se nur beschränkt aussagekräftig ist. So liegt es nahe, nicht nur die aggregierten Daten (Durchschnittsgehälter) zu betrachten, die letztlich nur wenig Aufschluss bieten, sondern aufgeschlüsseltes Zahlenmaterial.

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