Studenten gegen Befristung von Studienzeit
MBAs stehen hoch im Kurs

Die deutschen Studenten stehen neuen Studienformen offensichtlich aufgeschlossen gegenüber. So hat die Handelsblatt- Umfrage ergeben, dass 40 Prozent der Studierenden so genannte MBA-Studiengänge als gut bis sehr gut bewerten.

mos DÜSSELDORF. Der Begriff „MBA“ ist die Abkürzung für „Master of Business Administration“. Dabei handelt es sich um eine Zusatzqualifikation zu einem anderen, bereits abgeschlossenen Hochschulstudium. Eine solche Qualifikation kann in einem Postgraduierten-Studium in Wirtschaftswissenschaften und Management erworben werden. Ein MBA ohne abgeschlossenes Hochschulstudium ist nur in wenigen Fällen möglich.

Daneben hat die vorliegende Umfrage weitere interessante Ergebnisse zu Tage gefördert. So glaubt immerhin rund ein Drittel der befragten Studenten, im Ausland nach dem Studium bessere berufliche Chancen zu haben als hier zu Lande. Diese Ansicht vertreten Studenten aller Fachrichtungen. Besonders aber Humanmediziner sowie Studenten der Sprach-, Kultur- und Geisteswissenschaften sehen im Ausland offensichtlich bessere Karrieremöglichkeiten als derzeit in Deutschland.

Zeitliche Befristungen des Studiums lehnen die befragten Studenten ab. Mehr als die Hälfte sind gegen eine bestimmte Höchstdauer, in der ein Hochschulstudium beendet sein sollte. Allerdings ist hier die Meinung sehr stark abhängig von der Wahl des jeweiligen Studienfachs. So sind vor allem Mathematiker und Naturwissenschaftler gegen Limitierungen. Auch Ingenieure sowie Studenten der Sprach-, Kultur- und Geisteswissenschaften lehnen Begrenzungen ab. Anders dagegen sieht es bei Humanmedizinern aus. Sie können sich mit zeitlichen Befristungen anfreunden – genauso wie Studenten, die die Fächer Jura, Wirtschaft oder Sozialwissenschaften belegt haben.

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